Seit dem 1. August 2025 ist Dominik Schur neu im Team des CVJM Sachsen. Für ein Jahr wird er die Arbeit von Maren Schob fortsetzen, die ihre Arbeit im Landesverband nach 21 Jahren beendet hat. Dominik wird diese Arbeit weiterführen, die Kontinuität bei den Juleica-Schulungen sichern und zusätzlich bei der erlebnispädagogischen Weiterentwicklung des CVJM Rehgarten unterstützen. Im Interview verrät er uns mehr über sich und seine Arbeit.
Wer bist du – und wie bist du beim CVJM Sachsen gelandet?
Dominik Schur: Seit 2019 bin ich im CVJM Jugendpfarrhof Skassa aktiv und hatte durch die Arbeit im Ortsverein immer wieder Berührungspunkte mit dem CVJM Sachsen. Besonders über die Jungleiterkurse und die Kollegialen Fallberatungen war ich regelmäßig mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Landesverband in Kontakt.
Was hast du gemacht, bevor du hier angefangen hast?
Schur: 2007 hatte ich meinen ersten ehrenamtlichen Kontakt zur Jugendarbeit. Zusammen mit einer Gruppe Jugendlicher durfte ich ein neues Campformat entwickeln und mitgestalten. Über die Jahre habe ich mich in der Evangelischen Jugend Meißen-Großenhain engagiert – unter anderem als Teilnehmer eines Jugendleiterkurses.
Und das hat dir so viel Freude gemacht, dass du drangeblieben bist.
Schur: Genau. Nach meiner Ausbildung zum Tierwirt habe ich noch eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher drangehängt – und anschließend ein Studium der Sozialpädagogik. Danach konnte ich mich in einer Projektstelle mit dem Schwerpunkt Teamtrainings ausprobieren, bevor ich vier Jahre in der Schulsozialarbeit tätig war. 2022 bin ich dann hauptamtlich beim CVJM in Skassa eingestiegen.
Was machst du, wenn du nicht gerade im Dienst bist?
Schur: Kochen, lesen, meinen Gemüse- und Kräutergarten pflegen, Musik in der Band machen – und mit Freunden eine Runde „Age of Empires 2" zocken.
Bereits beim Rehgarten-Sommerfest packte Dominik tatkräftig mit an.
Was begeistert dich an deiner neuen Aufgabe?
Schur: Ich darf weiterhin Jugendleiterkurse leiten und mich zusätzlich in die Entwicklung des Rehgartens einbringen. Außerdem besuche und begleite ich die verschiedenen Ortsvereine – das macht meinen Job total abwechslungsreich. Zu viel Routine ist nichts für mich – und daran wird's hier so schnell sicher nicht mangeln!
Was wünschst du dir für deine Arbeit mit jungen Menschen?
Schur: Ich wünsche mir, dass junge Menschen ihre Potenziale entdecken und erleben, dass sie ihr Umfeld positiv gestalten können.
Welche CVJM-Werte treiben dich besonders an?
Schur: Teilhabe – junge Menschen zu ermutigen, sich aktiv einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Ganzheitlichkeit – den Glauben nicht nur zu predigen, sondern ihn im Alltag zu leben. Zum Beispiel durch soziales und gesellschaftliches Engagement.
Gab es einen Moment, wo du wusstest: "Der CVJM ist genau mein Ding"?
Schur: Es war weniger ein einzelner Moment – eher die Erkenntnis, dass mich viele prägende Menschen begleitet haben, die entweder im CVJM Kassel studiert oder im CVJM mitgearbeitet haben.
Worauf freust du dich in den nächsten Monaten am meisten?
Schur: Auf viele Begegnungen, die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden im Landesverband – und ganz besonders darauf, die Arbeit im Rehgarten mitgestalten zu dürfen.