Im zurückliegenden Jahr 2025 fanden zwei Begegnungen der Freunde des CVJM 60plus statt: Im Frühjahr traf man sich im Rehgarten im Röhrsdorfer Park, und zum Abschied vom CVJM-Jugendschiff kam eine Gruppe zu einer dreitägigen Begegnung in Dresden zusammen.
CVJM-Freundestreffen im "Rehgarten" – Röhrsdorfer Park
Der CVJM Sachsen hatte zum Freundestreffen in den Rehgarten nach Röhrsdorf eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein kamen rund 50 der "Altvorderen" zu einem freudigen Wiedersehen zusammen. Viele Gespräche prägten den Nachmittag; die Altersspanne der Teilnehmenden reichte von 60 bis 94 Jahren.
Das große Interesse galt den aktuellen Informationen rund um das CVJM-Jugendschiff sowie dem Röhrsdorfer Park. Nach einer lockeren Begrüßung durch Wolfgang Freitag – die in besonderer Weise dem "Jungrentner" Thomas Richter galt, einem langjährigen Urgestein der Landesgeschäftsstelle – wurde bei Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl gesorgt.
Die geistliche Stärkung bot ein Bibelwort aus der Herrnhuter Losung: "Erbarmt euch derer, die zweifeln!" (Judasbrief).
Schon Johannes der Täufer zweifelte an Jesus, und auch heute begegnen uns vielfältige Zweifel. Doch der auferstandene Jesus geht uns nach – durch Glaubensgeschwister und durch sein Wort. Er lässt uns nicht hängen.
Mit Spannung wurde anschließend die Geschichte unseres CVJM-Schiffes und der geplante Wechsel zum Rehgarten im Röhrsdorfer Park erwartet. Matthias Kaden, unser leitender Sekretär, lüftete schließlich das Geheimnis: Das große Gelände mit seinen massiven und schönen Gebäuden wird ab dem 1. Juli an den CVJM übertragen. Die Unterschrift ist taufrisch. Besonderer Dank gilt der Bezirkssynode, die sich bewusst gegen lukrativere säkulare Angebote entschieden hat.
Mit dem CVJM-Schiff geht eine jahrelange, segensreiche Zeit zu Ende. Unter anderem hätte der anstehende Schiffs-TÜV finanziell nicht mehr gestemmt werden können. Der Rehgarten umfasst ein rund 50.000 m² großes Gelände – ein echtes Gottesgeschenk. Viele der "Altvorderen" erinnern sich an große Jugendcamps, die dort über mehr als 40 Jahre durch das Jungmännerwerk und den CVJM stattfanden.
Der CVJM Sachsen kann sich glücklich schätzen, ein so vielseitig nutzbares Zentrum zu erhalten. Unser Dank gilt dabei besonders Gott.
So endete das Freundestreffen. Nicht unerwähnt bleiben soll der herzliche Dank an die Geschwister Wolfgang Freitag und Horst Windisch für die Vorbereitung dieses gelungenen und gesegneten Treffens.
Otto-Ernst Groh
Schiffsgeschichten
Als Anfang September bei den Senioren des CVJM Sachsen eine Einladung auf das Jugendschiff eintraf, war die Freude groß. Der Freundeskreis lud zu drei Tagen unter dem Thema "Schiffsgeschichten" ein. Innerhalb kürzester Zeit waren alle Plätze belegt, sodass sich vom 10. bis 12. November rund 40 Teilnehmende versammelten.
Die Leitung lag in den bewährten Händen von Christiane und Wolfgang Freitag sowie Reni und Horst Windisch. Herzlichen Dank für die sorgfältige Vorbereitung und Durchführung. Zum Kaffeetrinken am Montag trafen wir uns offiziell im Salon Meißen. Bereits zuvor gab es ein herzliches Wiedersehen vor und auf dem Schiff. Ein anschließender Rundgang durch die HafenCity machte deutlich, wie sehr Bautätigkeit das Stadtbild verändern kann.
Am Abend stand das CVJM-Schiff im Mittelpunkt. Erinnerungen und Begebenheiten aus den Anfängen wurden ausgetauscht. Andreas Frey erläuterte viele Details, die letztlich zur Entscheidung geführt haben, sich vom Schiff zu trennen. Eine Bibelarbeit zu den Erlebnissen des Jona rund um die Stadt Ninive eröffnete neue Perspektiven. Wolfgang Freitag stellte uns verschiedene Stationen aus Jonas Leben vor. Den Nachmittag verbrachten die Teilnehmenden individuell – bei einem Bummel durch Dresden oder einer Schifffahrt auf der Elbe.
Am Abend drehte sich alles um das Thema "Wasser". Ein Quiz über Flüsse in Deutschland und der Welt brachte viel bereits Erlerntes wieder zum Vorschein. Am Mittwochvormittag war Christoph Wolf gemeinsam mit seiner Frau unter uns. In seiner Bibelarbeit zur Sturmstillung Jesu unter dem Thema "Wasser hat keine Balken" beleuchtete er verschiedene Blickwinkel, auch die der Jünger. In anschließenden Gesprächsrunden wurden neue – und auch bekannte – Erkenntnisse geteilt. Immer wieder staunten wir darüber, wie viel Neues sich in der Bibel entdecken lässt.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging die schöne Zeit zu Ende. Das Zusammensein auf dem Schiff hat uns allen sehr gutgetan – nicht zuletzt dank der hervorragenden Verpflegung durch das Schiffsteam. Herzlichen Dank an euch alle und Gottes Segen für die kommende Zeit. Wir freuen uns auf neue Begegnungen und sagen allen – und auch unserem Herrn – Danke.
Ute Hartl
Ausblick auf 2026
Für das kommende Jahr sind wieder zwei Begegnungen geplant – im Frühjahr und im Herbst. Mit großer Freude dürfen wir mitteilen, dass das Vorbereitungsteam Verstärkung erhält: Das Ehepaar Hans-Joachim und Ute Igel sowie das Ehepaar Hans und Kerstin Höhlich haben ihre Unterstützung zugesagt.