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News

Neues aus dem CVJM Sachsen

JugendleiterCard per Onlinekurs - 14.-17.04.2020

Die JugendleiterCard per Onlinekurs erwerben
Ein Projekt vom CVJM Bayern, Ostwerk, Thüringen und dem EC Berlin-Brandenburg für ALLE.

Deine Chance 4 Tage in dich und deine Skills zu investieren. Baue deine Fähigkeiten in Leitung, Kommunikation, Projektmanagement, Bible-Basics und Spiritualität aus!



Wie geht das?
1. Besuche in der Woche nach Ostern die acht Online Webinare (14.04. – 17.04.2020). Für die Teilnahme erhältst du eine schriftliche Bestätigung über 20 Stunden JULEICA-Seminare.

2. Ergänze die #Juleicazuhause mit einem Schulungsseminar bei dir vor Ort bzw. nutze die Angebote von Herbstseminaren der Online-Veranstalter (s.u.).

3. Mache noch einen 1. Hilfe Kurs, wenn du noch keinen absolviert hast.

4. Beantrage dann deine Jugenleiter/InnenCard.

>>> Alle Infos zur Juleica Zuhause!

Gerne empfehlen wir dieses Projekt und würden uns freuen, wenn Du es an andere weiterempfiehlst!

Zuhause um zehn

Langweilig zu Hause? Fällt dir die Decke auf den Kopf?
Auf der Website www.zuhauseumzehn.de findest du jeden Morgen um 10 Uhr eine coole Idee für deinen Tag.

Also los. Du bist nicht allein. 

>>>> https://www.zuhauseumzehn.de/

#CVJMzuhause

Im Moment verbringen viele Menschen viel Zeit zu Hause. Unter dem Hashtag #CVJMzuhause und ​#EJWzuhause​ kannst du in den sozialen Medien eine Menge an guten Ideen und inspirierende Veranstaltungen finden. Probiere es einfach aus!

jugendarbeit.online bietet alle Inhalte kostenlos an

Ab dem 1. April schaltet jo (www.jugendarbeit.online) alle Beiträge zum Lesen frei.

In der Corona-Krise will auch jo einen Beitrag leisten und schenkt allen Interessierten freien Lese-Zugriff. Dies gilt in der Zeit vom 1. bis zum 15. April 2020! Zwei Wochen lang können dann die Impulse, Entwürfe, Programme und Ideen kostenlos gelesen werden. Hier gibt es viel hilfreiches und inspirierendes Material für Engagierte. 

>>> Hier geht´s lang

CVJM-Gebet täglich um 21:21

Die CVJM-Bewegung hat am 17. März 2020 eine Online-Gebetsinitiative gestartet. In Zeiten der Corona-Krise wollen wir täglich um 21.21 Uhr online zusammenkommen, um ein gemeinsames Gebet zu sprechen. Alle sind eingeladen, mitzumachen. Alle Infos: www.cvjm.de/gebetonline


Was ist richtiger Gottesdienst?

1 So spricht der HERR: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße! Was ist denn das für ein Haus, das ihr mir bauen könntet, oder welches ist die Stätte, da ich ruhen sollte? 2 Meine Hand hat alles gemacht, was da ist, spricht der HERR. Ich sehe aber auf den Elenden und auf den, der zerbrochenen Geistes ist und der erzittert vor meinem Wort. 10 Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen seid. 11 Denn nun dürft ihr saugen und euch satt trinken an den Brüsten ihres Trostes; denn nun dürft ihr reichlich trinken und euch erfreuen an ihrer vollen Mutterbrust. 12 Denn so spricht der HERR: Siehe, ich breite aus bei ihr den Frieden wie einen Strom und den Reichtum der Völker wie einen überströmenden Bach. Da werdet ihr saugen, auf dem Arm wird man euch tragen und auf den Knien euch liebkosen. 13 Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden.  

Jesaja 66, Verse 1,2 und 10-13

Unsere Kirche hat geöffnet. Niemand bietet einen Gottesdienst an, aber man kann in die Kirche gehen Sonntags und für sich einen Moment innehalten. Diesen Ort nutzen. Dieses Haus. Gottes Haus.

Als ich in den letzten Tagen diese Bibelstelle gelesen hatte, habe ich mich gefreut. Gleich in Vers 1 macht Gott deutlich, was er von geistlicher Fixierung auf Gebäude hält. Keine Frage - ich bin großer Architektur-Fan und meine Kinder müssen oft mit mir Spaziergänge erdulden, bei denen Papa immer mal bei für alle anderen langweiligen Gebäuden bewundernd verweilt. Aber wie viel sind diese Häuser wert? Wie viel sind unsere Kirchen wert? Momentan nützen sie nicht viel. Und einen bekommen diese sogenannten „Gotteshäuser" bestimmt nicht unter - die Hauptperson. Wie gesagt, ich habe mich sehr gefreut über diesen ersten Vers. Steht unserem Gott, der unseren Planeten als Schemel nutzt, nicht ein weltweites Internet in seiner Größe nicht viel besser? Mitnichten. Auch hier im Netz befinden wir uns in den Hundeschalen. Dieser Gott ist größer. Würde er da verweilen - bei seiner Größe - wäre es ziemlich doof. Dann müssten wir ihn anbeten, oder als Instanz anerkennen aber bräuchten keinerlei Hoffnung auf eine herablassende Geste dieses Machtwesens haben. Wer sind wir den? In diesem Bild wären wir nicht viel mehr als lästige Insekten. Jeder weiß, was wir von Insekten in unseren Häusern halten. Aber nein, keinen Moment lässt Gott verstreichen für solche Gedanken. Vielmehr macht er gleich in Vers 2 klar, was auch sein Wesen ist. In diesem Vers erkenne ich das Wesen Jesu wieder. Gott sieht den Einzelnen. Er sieht ihn nicht nur, er sieht ihn mit all seinem Elend. Wie oft können wir das von uns behaupten? Was sehen wir in unseren Mitmenschen? Meist funktionieren unsere Masken untereinander recht gut. Er aber sieht uns so, wie wir sind, und besonders erwähnt er hier gleich das, was man in unserer Gesellschaft kaschiert - das Elend. Gottesdienst hat zwei Seiten. Die Seite Gottes, der uns dient. In der Zeit des Gottesdienstes kommt er zu uns und ist uns nah. Sieht unser Elend und nimmt uns an. Aber verweilt dort nicht. Zum Ende der Verse zeigt Gott, wie er mit dem Elend umgeht. Vers 13 sagt uns zu, dass sich Gott mit nicht weniger zufrieden gibt, als uns zu trösten. Dieser Trost soll tief gehen. Er appelliert an die Bilder, zu denen es uns Menschen oft und vielleicht in diesen besonderen Zeiten wieder hinzieht: In den Schoß der Mutter - dem Bild schlechthin für Geborgenheit. Das ist sein Anspruch. Du darfst dich bei ihm geborgen fühlen - Gottes Anspruch an einen richtigen Gottesdienst.

Ich sprach von den zwei Seiten des Gottesdienstes. Was sagen die Verse zu der anderen Seite - zu unserer? Vers 1 stellt klar, auf wen unser Gottesdienst ausgerichtet ist. Unsere Beziehungspflege mit Gott, dem Herrn dieser Welt, ist Sinn unseres Gottesdienstes. Und Gemeinschaft mit den Menschen nach Vers 2. Wir hören und sehen das, was um uns herum gebraucht wird. Die Verse 10, 11 und 12 verbinden Trost und Freude. Freude an dem, was Gott an uns handelt als Inhalt unseres Gottesdienstes? Wie drücken wir die denn aus? Was ich bei all dem merke - Gottesdienste können stattfinden. Hier zu Hause, mit technischen Hilfsmitteln sowieso, aber auch in meinem Alltag und im Dienst an denen, die Gott eben in dieser besonderen Zeit als erstes sieht: die Elenden - die, die diese Situation besonders trifft. So viele Initiativen sind in unseren sozialen Umfeldern bereits aktiv und sind den Schwächeren von uns nahe. Richtiger Gottesdienst in dieser besonderen Zeit - das ist ein Näherkommen - näher zu Gott und zu den Menschen (auf eine nichtkörperliche Art und Wiese).

Bildung im CVJM

Wenn ich Bildung höre, denke ich zuerst an Schule, Berufsausbildung, Studium usw., die sogenannte formale Bildung. Schulstress mit Lerndruck und Prüfungsangst kommen in dem Zusammenhang sicher vielen in Erinnerung. Doch Lernen geschieht auf mehreren Ebenen. Das unbewusste Lernen in Familie, Freizeit, während es Arbeitsprozesses usw. bezeichnet man als informelle Bildung. Und als drittes gibt es die freiwillige, nonformale Bildung in Vereinsstrukturen und freien Angeboten, wozu auch die Angebote des CVJM gehören. Diese Einteilung war für mich als Laien erst mal neu und es überraschte mich, wie oft wir unbewusst lernen und uns fortbilden. Im neuen CVJM-Magazin haben wir versucht darzustellen, welch buntes Programm unsere Vereine abbilden und wie unterschiedlich sie aufgestellt sind. Tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich Woche für Woche, um Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf ihrem Weg ins Leben wichtige und notwendige Erfahrungen mitzugeben, die sie in der Schule nicht bekommen. Dabei wachsen sie selbst und erweitern den eigenen Horizont. Unsere Referentin Maren Schob schreibt einleitend zu diesem Thema:

Kürzlich fragte mich jemand, ob ich mich noch an meine Jugendzeit erinnern kann. Dabei stellte ich fest, dass meine Erlebnisse aus der Jugendarbeit am stärksten aufklarten. Wie genial war doch die Jugendwoche, bei der ich mittun durfte. Der daraus entstandene Jugendkreis war ein echter Magnet für mich. Mindestens genauso toll war es, mit einem ehrenamtlichen Mitarbeiterteam eine Surf- oder Skifreizeit zu verantworten oder im Winter für besinnliche Tage in Gemeinschaft an die See zu fahren.
Diese Erfahrungen waren weit mehr als ein bisschen Spaß in meiner Jugendzeit. Es waren Glaubens- und Lebensräume, in denen ich mich maßgeblich entwickelt habe, sonst würden sie mir heute wohl nicht mehr so gegenwärtig sein. Ich habe eine Menge Soft Skills gelernt. Ich habe Gott mit allen Sinnen erfahren und dieses Gottesbild hat mein Selbstbild geformt. Durch leidenschaftliche Mitarbeitende habe ich Jesus lieb gewonnen, heute darf ich in seinen Fußtapfen gehen und seinen Lebensstil zu meinem werden lassen. Es gab Leitende, die mir viel zugetraut und mich mit Know-How begleitet haben.
Mein Resümee: ich wurde gebildet. Die Bildungsarbeit des CVJM ist ganzheitlich und vielfältig. Hierzu gibt es viele Entdeckungen aus der Bibel und der deutschen CVJM-Welt in diesem Magazin zu machen.
Außerdem wollen wir euch in Erlebtes im CVJM Sachsen hineinnehmen: Blitzlichter unserer Silvesterfreizeiten, der FSJler, vom Candlelight-Dinner und dem Mitternachtsturnier. Wir dürfen in der Strobel-Mühle hinter die Tür des Adventskalenders schauen und erfahren aus der Lebensgemeinschaft Konspirative des CVJM Terebinthia oder womit sich der Beirat derzeit beschäftigt.
Viel Freude beim Lesen des Magazins und die Gewissheit, dass Gott Dich nach seinem Bilde erschaffen hat.

Aufwachen und wach bleiben!

Monatsspruch März 2020:
Jesus Christus spricht: „Wachet!"
Markus 13,37

Der aktuelle Monat steht unter einem deutlichen Wort unseres Herrn Jesus Christus: „Wachet" oder „Seid wachsam"- eine klare Handlungsaufforderung.

Beim Wachsam-sein geht es zunächst um Wach-Sein. Bist du schon wach oder schläfst du noch? Möglicherweise langweilt dich dein Alltag oder du hast dich „einlullen" lassen. Was kann schon noch Gutes kommen? Es ist alles ein bisschen egal. Kann sein, du erlebst deinen Alltag als ermüdend, du hast dich aufgerieben und bist ermattet. Dahinein macht Jesus eine klare Ansage. „Wachet!" Wach erstmal auf! Reib' dir den Schlaf aus den Augen und höre auf den Ruf deines Herrn. „Steh auf, geh los und folge mir nach!"- so ruft dir Jesus zu.

Wachsam-sein ist jedoch noch mehr als dieses Wach-sein, was dem Erwachen folgt. 
Wachsamkeit ist Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, ist Konzentration und Sorgsamkeit.

Im Sport ist eine wachsame Grundhaltung enorm wichtig. Es wird von einer „Grundspannung" gesprochen. Diese Grundspannung bedeutet eine körperliche und mentale Bereitschaft, eine konzentrierte Körperanspannung. Einer der weltbesten Fußballer, Christiano Ronaldo, spannt seinen Körper vor einem Freistoß wie eine Feder und setzt dann Schritt für Schritt ganz bewusst. Die Spieler des abwehrenden Volleyballteams nehmen die „Annahme-Haltung" ein, gespannt und wachsam bis zum Äußersten. Ein Basketballspieler ist bereit, einen abprallenden Ball unter dem Korb gedankenschnell zu erobern. Im Handballspiel bereitet das abwehrende Team gedanklich schon einen Ballgewinn und den folgenden Tempogegenstoß vor.
Im Straßenverkehr gehört eine permanente Aufmerksamkeit beim Führen eines Fahrzeugs zu den Grundvoraussetzungen. Eine schnelle Reaktion auf Unvorhersehbares verlangt Wachsamkeit.

Bedeutet diese Haltung Daueranspannung oder Dauerstress? Nein! Unsere Sinne sind ständig aktiv, selbst im Schlaf sind wir quasi nur im „standby". Aber ja, wir dürfen und sollen uns ausruhen, das ist lebensnotwendig! Wie gut, dass wir einen wachsamen Gott haben. „Der Hüter Israels wacht (ständig) über dich, ja er schläft nicht." heißt es im Psalm 121. Wir sind beständig behütet von unserem lebendigen Gott. Während unserer persönlichen Wache müssen wir also nicht permanent gleich angespannt bleiben. Wir dürfen Gott vertrauen und unsere geistliche Grundspannung aufrechthalten.

Und da gibt es ja auch noch so etwas, das mit dem Begriff Gespür oder Intuition bezeichnet wird. Im Sport sprechen wir auch von „Antizipation": als Fähigkeit, ein bestimmtes Geschehen voraus zu spüren. Ich spüre oder ahne beispielsweise die Flugbahn des Balles. Um das zu vermögen, braucht es Erfahrung und Begabung. Eine geistliche Entsprechung ist die Fähigkeit, geistliches Geschehen einzuordnen und vorausschauend zu spüren und zu betrachten. Um diese Fähigkeit zu erlangen, bedarf es neben der Begabung auch ein Sammeln von Erfahrungen im Umgang mit Gott. Gottes Stimme zu hören, seinen Willen zu erkennen, bleibt herausfordernd. Sein Wort (Bibel) lesen, mit ihm reden (Gebet) und ihm nah bleiben (Stille) ist ein Weg dorthin.

Im Kontext des Monatsspruchs spricht Jesus vom Ende der Zeiten und von seiner Wiederkehr. Er nennt Zeichen und Dinge, die geschehen werden. Erschreckendes beschreibt er. Es erwarten uns schwere Zeiten, zum Ende hin. Die Wahrheit ist sehr ernst. Aber ganz zum Schluss wird alles sehr gut. Jesus kommt wieder in Herrlichkeit! Die Wachsamen unter seinen Nachfolgern werden bei ihm sein.

„Wachet - seid wachsam!" In diesem Ruf steckt also auch eine Hoffnung. Die Liebe des Erlösers wird alles Böse überwinden. Dafür lohnt sich Wachsamkeit. Wir dürfen die Ruhe bewahren und aufmerksam bleiben. Wir dürfen mit klarem Verstand erkennen, was wirklich ist. Wir dürfen nüchtern unseren Gefühlen trauen, ohne uns von ihnen beherrschen zu lassen. Wir dürfen wachsam unsere Orientierung behalten, indem wir auf Jesus schauen. Wir dürfen dabei in der Fastenzeit durch Loslassen unsere Sinne schärfen, unsere Wachsamkeit erhöhen. Dabei konzentrieren wir uns wieder neu auf IHN, den Erlöser – unseren Herrn, Bruder und Freund Jesus.

Und lasst uns als CVJM Jesus-Bewegung bleiben, aufmerksam, liebevoll, wachsam, glaubend und hoffend!

Renee Rock

Fernweh nach Heimat...

​war das Motto unserer Silvesterfreizeit für knapp 50 Junge Erwachsene aus ganz Deutschland auf dem CVJM-Schiff. Vier Tage mit unzähligen wertvollen Begegnungen. Ganz egal ob im Rahmen von biblischen Impulsen, am Buffet, beim bunten Silvesterabend mit Partyfloor oder beim Waldspaziergang und im Dampfzug. Ob im Schloss Moritzburg oder auf der Jagd nach Mr. X in der Dresdener Altstadt. Für viele der 7x7 Menschen war das CVJM-Schiff ein echter Anziehungsmagnet. Ein besonderes Geschenk war die eigens gestaltete weihnachtliche Andacht in der extra für uns geöffneten Unterkirche der Frauenkirche. Die Freizeit bot viel Zeit zum Ankommen bei lieben Menschen, Gott und sich selbst, um dann fröhlich und inspiriert ins Jahr 2020 zu starten. Ein herzliches Dankeschön geht an Tobias Petzoldt, Toni Menzel und Magdalena Adler (alle Ev. Hochschule Moritzburg), sowie an unser Schiffsteam.

"Ich glaube, hilf meinem Unglauben!"

Jahreslosung 2020: "Ich glaube, hilf meinem Unglauben!" Markus 9,24

Ich glaube, 2020 wird ein gutes Jahr. Glaubst Du das auch? Unglaublich, was für tolle Neujahrswünsche wir uns schreiben, sagen und zusprechen. Es ist ein schönes Ritual. Jede abgesandte Message beflügelt mich selbst und lässt mich etwas mehr hoffen und glauben, dass ein wundervolles neues Jahr vor mir liegt. Ein neues Jahr, in welches ich mit neuer Energie und mit Gottes Segen starten darf.

Ich erinnere mich, dass ich mit Freundinnen aus meiner Gemeinde 2019 bei einem netten Neujahrsbrunch in das Jahr der Wunder gestartet bin. Und wir haben gemeinsam einige Wunder erlebt. Wir haben aber auch erlebt, wie einzelne Kinder, Partner und Freunde teilweise schwere Krankheitszeiten durchleb(t)en. Unser Glaube an die Wunder wurde immer wieder auf die harte Probe gestellt.

Ganz ähnlich ging es dem Vater eines schwer erkrankten Kindes, von welchem uns im Markusevangelium in der Bibel berichtet wird. Jesu Jünger hatten bereits für das Kind gebetet, doch die Heilung bleibt aus. Dieser Vater wendet sich in seiner Not an Jesus: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben". Dieser Mann hat Glauben. Gleichzeitig erfährt er, dass sein Glaube extrem herausgefordert ist: Sein Kind ist krank und die Gebete der Jesusanhänger bringen keine Heilung.

Wie gerne sehen und sind wir doch Glaubensheldinnen und -helden. Dieser Mann ist einer für mich. Er drückt sein tiefes Vertrauen in Jesus in dem schlichten Bekenntnis „Ich glaube" aus. Gleichzeitig verbirgt er seine Zweifel und seine kritischen Fragen nicht, die aus seiner Enttäuschung über die nicht eingetretene Heilung resultieren. Er spricht sie aus. Er spricht sie nicht nur einfach aus, er wendet sich damit an Jesus.

Das will ich mit in dieses Jahr nehmen. Bei Jesus haben Glauben und Unglauben Raum. Und dort wo ich mich mit meinem Unglauben an den Retter der Welt, an den Freund und Helfer wende und ihn um seine Hilfe bitte, kann sich mein Unglauben in Glauben verwandeln. Wie wunderbar.

Ich wünsche uns allen, Dir und mir, ein glaubensstarkes neues Jahr, in dem es uns gelingt, unsere Zweifel und Unglauben an die beste Adresse, nämlich Jesus selbst, zu richten. Seine Hilfe kommt spätestens pünktlich. Übrigens erlebt der Mann in der Geschichte, wie Jesus einen Jungen von einem Dämon befreit. Er erfährt doch noch Heilung. 

Zukunft des CVJM

Nachdem dieses Jahr das 175-jährige Bestehen des CVJM ausgiebig gefeiert wurde, fragten wir uns im Redaktionsteam: Wie geht es weiter? Was kommt danach? Wie wird CVJM in 25 Jahren aussehen? Was gibt es für Visionen? Matthias Kaden schreibt dazu einleitend:

„Die Richtung stimmt!" – So kann ich es immer wieder einmal auf Hinweisschildern in der Stadt lesen, meistens in Verbindung mit dem berühmten goldenen „M". Wenn ich gerade vorhabe, meinem Körper Fastfood zuzutrauen, hilft mir diese Aussage, sonst eher nicht. Ob die Richtung stimmt, kann ich nur beurteilen, wenn ich das Ziel kenne, ansonsten gilt: „Wer vom Ziel nichts weiß, wird den Weg nicht finden" (Christian Morgenstern).

Ins Auto steige ich selten ohne Ziel, außerdem helfen mir moderne Navigationsgeräte, um gut in der Spur zu bleiben. Wie ist das in unserer CVJM-Arbeit? Was erwarten wir von der Zukunft und welche Ziele steuern wir bewusst an? Wer und was hilft uns, kluge Entscheidungen auf dem Weg zu treffen?

Die vorliegende Ausgabe des CVJM-Magazins möchte dabei helfen, die Zukunft der CVJM-Arbeit mutig und bewusst mitzugestalten und bietet dazu viele inspirierende Impulse. Dabei gilt: Als Christen dürfen wir hoffnungsvoll nach vorne schauen, denn wir wissen, wer auf uns zukommt - Jesus.

In diesem Heft gibt es außerdem wieder vieles zu entdecken rund um die CVJM-Arbeit in Sachsen. Ob Mentoring-Weiterbildung, fließende Räume beim Ehrenamtlichentag, Graffiti-Workshop oder Ehe-Wochenende – CVJM-Arbeit in Sachsen ist bunt und ich bin Gott von Herzen dankbar für die vielen Möglichkeiten, die er uns schenkt, mit Menschen gemeinsam unterwegs zu sein.

Ich schreibe diese Zeilen kurz nach der Rückkehr von der Mitgliederversammlung des CVJM-Deutschland. Dort ist er mir wieder einmal begegnet, der alte Jungschargruß: „Mit Jesus Christus mutig voran!"

In diesem Sinne wünsche ich euch eine inspirierende und ermutigende Lesezeit mit wertvollen Entdeckungen. 

Neugierig geworden? Dann klickt einfach hier und lest weiter, viel Spaß!

Vertrauen wagen

„Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott."
Jesaja 50,10

Es gibt Zeiten, da scheint die Dunkelheit die Oberhand zu haben. Kein Licht am Ende des Tunnels ist sichtbar, stattdessen das Gefühl, das „finstere Tal" hat keinen Ausgang. Kein Gang zum Arzt bringt Besserung, die Arbeitssuche läuft vergeblich und die Sorgen um Kinder oder Eltern wollen einen schier auffressen. Was tun, wenn „kein Licht leuchtet"? 

Jesaja spricht keine einfachen Worte, redet nicht vom göttlichen Lichtstrahl, der nach einem Gebet sofort ins Leben hineinleuchtet. Stattdessen fordert er auf zu vertrauen. Gott zu vertrauen auf dem Weg durch die Dunkelheit. Er spricht diese Worte an die verbliebenen Juden im Exil. Hinein in die Gewohnheit an die scheinbar ausweglose Situation und damit verbundene Resignation sagt er: „Vertraue auf den Namen des Herrn". Vertraue dem, der sich vorstellt mit dem Namen „Ich bin der ich bin", „ich bin da". Der auch jetzt da ist und mitgeht durchs finstere Tal, die Wüste, die Dunkelheit. „Blindes Vertrauen" wagen fordert zutiefst heraus und mutet uns die Erfahrung zu, dass wir nichts wirklich selber in den Händen haben. Aber im Vertrauen auf den mitgehenden Gott dürfen wir vorsichtige Schritte in der Dunkelheit wagen, in der Erwartung, dass Gott auch heute noch durch die Wüste führt, neue Freiheit und Heimat schenkt. 

Mein Gebet gilt heute allen, die gerade in dunklen Stunden dem Licht entgegenfiebern. Ich bete um spürbare Zeichen der Gegenwart Gottes in Deinem Leben und den Mut, an dem festzuhalten, der Dir zusagt: Ich bin da und gehe mit Dir durch die Dunkelheit. 

Im Osten geht die Sonne auf

Es ist Samstagmorgen, gefühlt noch vor dem Aufstehen. Ich sitze neben CVJM-Volleyballfachwart Thomas Seidel (SRS) auf der Autofahrt in Richtung Osten. Wir erleben einen spektakulären Sonnenaufgang. Doch unser Ziel ist Görlitz. Dort finden die diesjährigen Volleyball-Sachsenmeisterschaften von Evangelischer Jugend / CVJM statt.

Im Vorfeld gab es für Thomas zeitaufwändige Kontakte und Kontaktversuche, um ein möglichst großes Teilnehmerfeld zu schaffen. Kurzfristig gab es drei weitere Absagen. Ein wenig frustriert diskutierten wir die Situation und ermutigten uns zum Weitermachen.

Mit dem Betreten der Halle änderte sich unsere Stimmung. Lächelnd waren wir beide in unserem „Wohnzimmer" angekommen. Mirko Simmank vom gastgebenden CVJM Görlitz begrüßte uns freudig. Wir sind seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden - Sport und Glauben verbinden uns! Mirko begann mit einer Andacht, in der er uns aufforderte, die Begegnung mit Gott auch immer wieder im Alltag zu suchen. Thomas übernahm die Turnierleitung, ich durfte die Ansagen machen und Mirko war für die Organisation im Hintergrund zuständig, Unsere Aufgaben erledigten wir routiniert in hervorragender Zusammenarbeit. Uwe vom CVJM Görlitz versorgte die Spielerinnen, Spieler und Gäste liebevoll und originell mit Snacks und Getränken.

Neun Teams nahmen am Turnier teil und es gab viele spannende Begegnungen (Klick hier für Bilder). 
Hier die Ergebnisse:

  1. JG Bernsdorf
  2. JG Skassa
  3. CVJM Löbau
  4. JG Deutsch Gornbach
  5. JG Stolpen
  6. Alter Schafstall Annaberg
  7. CVJM Görlitz
  8. Die Glorreichen 6
  9. JG Hainichen

Unter Gottes Segen traten wir zufrieden die Heimreise Richtung Westen an, dem Sonnenuntergang entgegen. 

Herzliche Einladung nach Glauchau

„Die Stadt auf dem Berg" lautet das Thema am 31. Oktober 2019 in der Sachsenlandhalle Glauchau.

weitere Infos hier

CVJM-Graffitiprojekt 2019

Der CVJM „Schuppen A" erstrahlt im neuen Glanz. Grund dafür ist der Einsatz des kreativen Graffiti-Teams am vergangenen Wochenende unter Leitung von Marcel Bretschneider. Vom strömenden Regen und niedrigen Temperaturen ließ sich die Gruppe nicht abhalten, bereits am Freitagabend erste Flächen mit bunten Farben neu zu gestalten. Am Samstagmorgen wurde dann intensiv am Konzept für die lange Außenwand gearbeitet, die auch von der Elbe aus gut sichtbar sein wird. Die Umsetzung dieses Projektes muss noch etwas auf sich warten lassen, dazu waren die Wetterbindungen dann doch zu schlecht. 

Dafür konnten beide Giebelseiten komplett neugestaltet werden und haben bereits kurz nach Fertigstellung die Blicke auf sich gezogen und Fotografen angelockt. Zum gelungenen Wochenende gehörte auch ein Nachtausflug mit E-Rollern durch Dresden, wie immer leckeres Essen vom CVJM-Schiff-Team, ein Besuch vom neuen Referenten für missionarische Jugendarbeit / TEN SING Mathias Andrae und jede Menge Spaß beim gemeinsamen Quatschen und Spielen. Danke für dieses tolle Wochenende! 

Stimmt dein Bauplan?

​Wenn der HERR das Haus nicht baut, arbeiten seine Erbauer vergebens daran.​
Psalm 127,1

Jetzt wohnen wir in Chemnitz. Für uns eine neue Stadt. Nach Rostock hierher zurückzukehren ist besonders. Ungefähr 20 Jahre ist es her, dass ich von hier fort ging. Für uns ist es neu. Ungewohnt. Aber jetzt sind wir hier, lernen unsere neue Wohnung kennen, unsere neuen Nachbarn, unsere neue Gemeinde, die Schule und den Kindergarten unserer Kinder. Auch meine neue Arbeit hier im Landesverband.

Und dann halte ich ein Geschenk meiner Rostocker Gemeinde in den Händen: Ein Buch mit vielen Bildern und Erinnerungen unserer gemeinsamen Zeit. Auf einer Seite sind auch Bilder einer Bauphase der Gemeinde. Neben der Baustelle stand ein Transparent mit eben diesem Psalm. Das berührt mich. Momentan mache ich, was das angeht vieles richtig. Ich erlebe, wie Jesus hier in Chemnitz unser „Haus" baut, ich darf ihn gerade in dieser Umbruchsituation ganz bewusst erleben. Solche Stresszeiten haben ja immer den Vorteil, dass man da Gott als Gegenüber etwas deutlicher spüren darf.  

Aber ich kenne es auch anders. Wenn alles läuft und das Leben seinen Alltag gefunden hat, verliert man gerne auch mal aus den Augen, was man eigentlich gerade baut und wer mit dabei ist (das kann man auch ganz gut beobachten, wenn man einen ganzen Tag am Strand verbringt und Sandburgen mit den Kindern baut). Besonders in diesen Zeiten ist es gut, regelmäßige Punkte zu haben. Punkte zum gemeinsamen Vergleich – sind dein Bauplan und der Bauplan Gottes noch gleich? Wenigstens ähnlich? Welche Zeit nimmst du dir dafür? Wie verstehst du Gottes Bauplan am besten? Im Gebet? In der Gemeinschaft? In der Bibel? Es braucht immer alle drei. Aber dazwischen haben wir alle unsere ganz eigene Baustellensprache mit Gott.

 Von Baustellensprache habe ich im Moment übrigens ganz viel. Immerhin haben meine beiden Kinder und ich auf unserem Balkon fast ganztägig ein Livewimmelbuch mit gleich 2 Häusern, die neben uns gebaut werden. Ob die Jungs da unten ihre Häuser mit Gott bauen, weiß ich nicht. Genau wie denen wünsche ich euch aber genau das. Nachhaltig bauen ist grad mega im Trend und bei Gott gibt's das schon seit Anbeginn der Zeit.
Also: Seid nachhaltig und baut eure „Häuser" mit ihm, Jesus. Ewige Werte schafft nur er mit euch.

NEW GENERATION Event

07.12.2019 | 19.00 Uhr

BÜHNENFIEBER - Pop Rock Hiphop

mit GOOD WEATHER FORECAST [Powerpop], CHIOPS [Alternative Poprock], JONNES [Pop] und MARVIN [Hiphop]

im Club KRONE Chemnitz

VVK 14 Euro, AK 18 Euro | Tickets unter www.krone-club.de
Club KRONE, Augustusburger Str. 167, 09126 Chemnitz

www.krone-club.de

www.facebook.com/events/377607816517136/ 

Wie gefährlich sind Schönheitsideale?

So lautet die Überschrift eines Artikels im neuen CVJM-Magazin "Körper". Renee Rock schreibt einleitend:

"Liebe Leserin, lieber Leser, unser Körper ist von Gott geschaffen als Haus, in dem wir wohnen. Somit ist unser Körper Heimat für unseren Geist und unsere Seele. Körperlichkeit bedeutet Sinnlichkeit: zu schmecken, zu riechen, zu sehen, zu hören, zu spüren, sich zu bewegen und im Gleichgewicht zu bleiben. Wie selbstverständlich ist unser Körper in Bewegung! Wir nutzen unsere Gliedmaßen, Muskeln und Gelenke um uns fortzubewegen. Sich bewegen zu können, ist ein wunderbares Geschenk.
Sportliche Bewegung leistet einen Beitrag für diese Beweglichkeit. Gut, dass wir im CVJM zahlreiche Sportaktivitäten anbieten! Sport im CVJM hat immer etwas mit Lebenslust und Lebensfreude zu tun. Lebensfreude, die von innen kommt, dürfen wir weitergeben. Unsere Körperhaltung sagt dabei oft mehr als tausend Worte. Als CVJMer wenden wir uns den Mitmenschen zu: mit einem freundlichen Lächeln, mit einem hoffnungsvollen Blick, mit einer aufmunternden Geste. Wir sind Hoffnungsgeber und Ermutiger.
Und wir dürfen das Leben feiern! Anlass zum Feiern gab es für den CVJM weltweit. Schon seit 175 Jahren ist diese geniale Idee Realität. Der CVJM mit seinem Dreieck steht für die Einheit von Seele, Geist und eben dem Körper. Sich jung fühlen nach 175 Jahren, ist möglich. TEN SING Sachsen feierte zugleich die vergangenen 30 Jahre. HELIO war die gemeinsame Feier von TEN SING und Landesverband Sachsen. Im Regionalteil begrüßen wir darüber hinaus unseren neuen Referenten für TEN SING und jugendmissionarische Arbeit.
Außerdem findest du in diesem Magazin, was z. B. in der Bibel für Aussagen über unseren Körper zu finden sind. CVJM heißt auch, sich fit zu halten, ohne dem Körperkult zu verfallen (S. 12-15). Ich wünsche uns eine bewegte Zeit. Und in eigener Sache: Ich darf wieder Teil dieser Bewegung sein und freue mich auf euch!
Herzliche Grüße, Renee Rock"

Außerdem gibt es ja seit kurzem 12 zusätzliche Seiten mit umfangreichen Infos und Impulsen aus dem CVJM Deutschland - ein Grund mehr, den folgenden Link zu klicken: CVJM-Magazin 4/19

Viel Spaß beim Lesen!

Neuer Schwung im Jugendtreff des CVJM Mittweida

Johanna Krebs ist die neue Sozialarbeiterin im offenen Treff des CVJM Mittweida e.V.

Seit Montag, dem 9. September, 14 Uhr, ist der offene Treff „ drop in" am Technikumplatz in Mittweida wieder regelmäßig geöffnet. Die neue Sozialarbeiterin Johanna Krebs (23 Jahre) freut sich darauf, Ansprechpartnerin für Kinder und Jugendliche zu sein, sie kennen zu lernen und mit ihnen gemeinsam Freizeit zu gestalten.
Für die ersten Wochen hofft Johanna, dass sich die Neuigkeit schnell herumspricht und viele frühere und auch neue Besucherinnen und Besucher neugierig sind. Jeder junge Mittweidaer ab 8 Jahren ist herzlich eingeladen. „Der 'drop in' soll für die Kinder und Jugendlichen ein Ort sein, an dem sie sich wohl fühlen. Sie sollen wissen, dass im Jugendclub immer jemand ein offenes Ohr für sie hat – egal ob es um Liebeskummer geht oder um Probleme in der Schule oder mit den Eltern", sagt Johanna.

In den erweiterten Öffnungszeiten wird es regelmäßige Angebote geben wie zum Beispiel Hausaufgabenhilfe, (alkoholfreie) Cocktailabende, Spielemachmittage, Kreativangebote mit Musik und Basteln, Kickerturniere, gemeinsames Kochen und Backen oder Motto-und Themen-Tage. Dabei will Johanna Krebs natürlich auch nach den Interessen und Wünschen der Jugendlichen fragen und auf das eingehen, was für sie gerade wichtig ist.

Der „drop in" war nach dem Weggang des hauptamtlichen Sozialarbeiters Jonathan Jurenka seit Juni dieses Jahres geschlossen. Nachfolgerin Johanna Krebs stammt aus Thum und hat an der Evangelischen Hochschule Moritzburg Religionspädagogik mit sozialarbeiterischem Profil studiert. Der „drop in" ist ihre erste Stelle nach dem Studienabschluss.
„Während des Studiums habe ich mein sozialpädagogisches Praktikum im offenen Kinder- und Jugendtreff des CVJM Leipzig absolviert. Dort ist mir klar geworden, dass diese Arbeit meine Berufung ist. Als Christin möchte ich vorleben, dass jeder Mensch gleich wertvoll und wichtig ist, und Toleranz und gegenseitige Annahme unter den Kindern und Jugendlichen fördern. Jetzt freue ich mich auf die Jugendlichen in Mittweida und auch auf die Zusammenarbeit mit meiner Kollegin Stephanie Klotz von Streetwork Mittweida und allen anderen in der Stadt, denen Kinder und Jugendliche am Herzen liegen."

Helmut Hammer vom Vorstand des CVJM Mittweida e.V.: „Wir freuen uns, dass wir mit Johanna die Stelle so bald und so gut besetzen konnten, und dass wieder jemand für die Kinder und Jugendlichen da ist, ihnen zuhört und mit ihnen gemeinsam Freizeit gestaltet. Wir wünschen Johanna Gottes Segen und gutes Gelingen für ihre Arbeit."

Der „drop in"

Die tropfenförmigen Lampen im Obergeschoss des „T9" am Technikumplatz 9 in Mittweida gaben dem offenen Kinder- und Jugendtreff „drop in" seinen Namen. „Drop in" heißt übersetzt auch so viel wie „Komm vorbei! Schau rein". Der Name ist Programm.

Seit dem Jahr 2015 ist der Treff im „T9" zuhause und zählt wöchentlich bis zu 80 Besucherinnen und Besucher.

Seit Juli 2018 beschäftigt der CVJM Mittweida e.V. auch die Streetworkerin Stephanie Klotz. Mit beiden Arbeitszweigen – mobile Jugendarbeit sowie offene Kinder- und Jugendarbeit – hat die Stadt Mittweida den CVJM Mittweida e.V. beauftragt.

Öffnungszeiten des "drop in":

Montag: 14 bis 20 Uhr
Dienstag: 14 bis 19 Uhr
Mittwoch: 14 bis 20 Uhr
Donnerstag: 14 bis 19 Uhr
Freitag: 14 bis 22 Uhr
Samstag: 16 bis 21 Uhr (jeden 2. und 4. Samstag im Monat)
Sonntag: geschlossen

Allgemeine Informationen zum CVJM Mittweida e.V. und zu den Arbeitszweigen unter www.cvjm-mw.de

Versteckte Lebenskraft

Kürzlich bin ich mal wieder auf ein sehr vitalisierendes Bild gestoßen: die Rose von Jericho. Ein Knäuel aus sichtlich totem kleinem Geäst wird in eine Schale mit kaltem Wasser gesetzt und es entfaltet sich ein frisches grünes Blattwerk. Die Rose von Jericho ist ein Wüstengewächs und hat sich somit an die heißen und trockenen Phasen des Lebens angepasst. Sie schützt den Samen für die Vermehrung, um zu optimalen Keimzeiten, diesen verbreiten zu können. Bei einem kräftigen Regenguss verwandelt sie sich und dies immer und immer wieder. Welch ein Wunderwerk für unser Auge und unsere Seele.

Wie viele Dinge gibt es im Leben, die wir für leblos, langweilig, eintönig wahrnehmen. Doch steckt in diesen Dingen vielleicht viel mehr Energie als wir ihnen zutrauen?

Wie schnell passiert es, dass wir uns von einem ersten Eindruck täuschen lassen. Wir nehmen jemanden als unattraktiv oder erschöpft wahr, kommt er jedoch in eine andere Umgebung, dann blüht er regelrecht auf.

Für viele beginnt nach dem Sommer wieder eine neue Phase in der Schule oder im Arbeitsleben. Ich wünsche jeder und jedem, dass er und sie sich am rechten Platz empfinden kann und dort auf Menschen trifft, die das Potential in einem erkennen und dazu beitragen, dass es sich entfalten darf. Gott kennt uns am besten und weiß, was alles an Gaben und Fähigkeiten in uns steckt. Er möchte durch und mit uns wirksam werden.

Die Rose von Jericho ist auch ein schönes Symbol für die Auferstehung. Jesus ist für uns gestorben und auferstanden. Er hat den Tod überwunden. Das gibt mir Kraft auch durch Durststrecken und Zeiten, in denen ich mehr Fragezeichen an das Leben habe als hilfreiche Antworten, hindurchzugehen. Er ist da und glaubt an mich. Er schenkt mir heute Leben(skraft) und sogar Leben über unser irdisches Dasein hinaus. Das ist wunderbar. 

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