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News

Neues aus dem CVJM Sachsen

Die Boosters - CVJM Zwickau und Mathias Andrae starten ein neues missionarisches Projekt auf Instagram und YouTube

 Wie baut man digital Kirche? Haben wir Sehnsucht danach, dass Menschen in ihrem Leben echte Veränderung erleben? Wollen wir digital irgendwie deutlich machen, was wir mit Gott erlebt haben und erleben? Wie erreichen wir die Menschen digital?

Das waren die Fragen, die Chistian Nötzold, Michael Fanghänel und Mathias Andrae dazu gebracht haben, sich die Boosters zu nennen und unter diesem Label Evangelisation im digitalen Raum auszuprobieren. "Wir müssen die Communitys in den sozialen Netzen wirklich leben" sind dabei Statements, die den Anspruch deutlich machen. Am ersten Videoreleasetag gab es gleich einen intensiven Livechat im Anschluss an das Video. Alles, wirklich alles legen die Drei darauf aus, Gemeinschaft persönlich im digitalen Raum zu leben. Jeden Monat soll nun mindestens ein Video erscheinen und dazwischen kräftig Content auf Instagram generiert werden. Wir sind sehr gespannt, wohin dieses Projekt führt.

Inspiration Mentoring 20.03.2021

 Viele junge Menschen wünschen sich Mentoring. Mentoring ist ein wertvolles Werkzeug in der Begleitung von jungen Menschen. Der Mentoring Inspirationstag am 20.03.2021 vom Christlichen Mentoring Netzwerk bietet Dir:

Start-up. Hilfreiche Tools. Input´s. Austausch. Mentoring in der Ausbildung. Und vieles mehr. Du wählst Dir ein Seminar oder einen Workshop 10-12 Uhr oder/und 15-17 Uhr. Nimm mit, was Dich interessiert und melde Dich gleich mal an. 

ausZEIT für Mitarbeitende

digitales Seminar vom 14. - 16 März 2021 

Irgendwie leben wir gerade alle in einer Auszeit. Jede und jeder versucht stets aufs Neue seinen sich permanent veränderten Alltag zu gestalten. Wir laden Dich zu einem Innehalten, einem ausZEIT-Experiment ein. Dazu werden wir Dir einige Impulse geben, um bei Dir selbst und Gott anzukommen. Gesprächs- und Gebetszeiten unterstützen Dich in Deiner individuellen Besinnung.

Wir starten Sonntagabend mit einer Einführung und einem ersten lockeren Kennenlernen. Der Startimpuls am Montag eröffnet Dir die Gelegenheit, um Dich Deiner gewachsenen Stärken bewusst zu werden und dankbar auf das Gewordene deines Lebens und Berufsalltages zu schauen. Am Nachmittag kannst Du für Dich Angefangenes vertiefen - wir stehen Dir im Rahmen von Coachinggesprächen zur Verfügung.

Am Abend gibt es eine Einführung in die STILLE, wofür Du Dir am Dienstagvormittag Zeit schenken darfst. Am Nachmittag rundet ein gemeinsamer Ausklang die ausZEIT ab.

Die Referentinnen begleiten Dich mit dem Angebot von Tageszeitengebeten, geistlichen Impulsen und mittels Coachingelementen, Austauschsequenzen ermöglichen Dir Gedachtes und Erlebtes zu teilen und weiterzuentwickeln. 

Das Wunder der Barmherzigkeit

heart-3147976_960_720 pixabay Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! (Lukas 6,36)

 JAHRESLOSUNG 2021

Eines der schönsten Momente in der Jugendarbeit ist für mich, wenn junge Menschen entdecken, was in ihnen steckt und sie sich mit Leidenschaft für andere oder eine gute Sache investieren.

Dabei gibt es manchmal den Aha-Effekt, dass da mehr Papa oder Mama drinsteckt, als man für möglich hält. Das passiert natürlich auch mir, mit dem Ergebnis, dass dies manchmal überraschend schön, manchmal aber auch einfach erschreckend sein kann. Da gibt es so einige Eigenschaften und Charakterzüge, die ich gerne mit Kusshand übernehme, andere halte ich gerne von mir fern.

Stell Dir vor, Gott ist Dein Vater. Die Bibel beschreibt Gott als Vater immer wieder als BARMHERZIG. Gott als DEIN Vater… Da färbt also diese Barmherzigkeit auf Dich ab? Ist das nicht wundervoll?

Barmherzig ist ein ganz schön altertümliches Wort. Deshalb hier ein kleiner Annäherungsversuch.

Erbarmen 

Die Barmherzigkeit vereint gleich zwei Wesenszüge in sich. Da steckt zunächst das Wort ERBARMEN drin. Dieser Charakterzug berührt mich in dem Leben Jesu besonders. Jesus hat Erbarmen über die Trostlosigkeit und Not der Menschen. Er ist am Abend nicht zu müde, seiner zahlreichen Gefolgschaft zu essen zu geben oder sich dem Blinden am Wegesrand zuzuwenden, fragend, was dieser bedarf und ihn dann zu heilen. Jesus hat sehr oft eine Extra-Portion Mitgefühl und Liebe für die Menschen in seinem Umfeld. 

Herzlichkeit 

Als zweites trägt das Wort Barmherzigkeit die HERZLICHKEIT in sich. Wie bedeutsam ist doch eine wertschätzende Geste eines Menschen, wenn sie von Herzen kommt. Oder einen Platz im Herzen eines anderen Menschen zu haben ist so kostbar. Oder jemand begegnet Dir besonders warmherzig.

Wer sein Umfeld mit einem Blick des Erbarmens, mit der Frage "Was braucht und wünscht sich dieser Nächste?" und einem hingebungsvollen Herzen ansieht, der wird immer eine Gelegenheit finden, dem anderen Gutes zu tun, barmherzig zu sein.

Doch wer kann das schon aus sich selbst heraus? Es ist so unendlich wertvoll, glauben und erfahren zu dürfen, dass Gott für uns sorgt, dass seine Barmherzigkeit kein Ende hat und er sie uns schenken möchte. Barmherzigkeit weicht verhärtete Fronten auf, lässt verwundete Seelen heil werden und öffnet den Blick für den Schöpfer allen Lebens. Unglaubliches wird möglich.

Gottfried Heinzmann und Hans-Joachim Eißler haben über dieses Wunder der Barmherzigkeit (vgl. Lukas 6,36) ein Lied geschrieben, das ich gerne abschließend mit Dir teilen möchte:

"Suchet der Stadt bestes"

Monatsspruch Oktober: Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN; denn wenn's ihr wohlgeht, so geht's euch auch wohl. Jeremia 29,7

Kennt ihr das? Es gibt Worte, die einem einfach immer wieder über den Weg laufen. Dieser Vers aus dem Buch Jeremia ist so ein Wort. Zuerst begegnete es mir in einem CVJM-Ortsverein. Es war ein Leitmotiv für diesen Verein. Das imponierte mir. Ohne die Stelle auch nur irgendwie zu hinterfragen, nahm ich das für mich mit. Als ich später in Jena selbst für den CVJM tätig wurde, machte ich mir ohne langes Überlegen diesen Spruch selbst zum Leitmotiv. Nicht nur in Jena. In jeder Arbeit fand ich kein sinnvolleres Wort, um die Arbeit in Gottes Nähe zu rücken.

Nun ist es Monatsspruch und ich habe mir das dazugehörige Kapitel in der Bibel angesehen. Ich war plötzlich neugierig. Wo steht das eigentlich? Wer sagt das?

Jeremia. Natürlich. Er sagt es den Israeliten zu. Was mir neu deutlich wird: Er sagt es ihnen nicht in ihrer Heimat zu. Er sagt es ihnen dort, wo sie gerade sind – entführt, in der Fremde, entwurzelt.

Es ist faszinierend – er fordert dies von den Israeliten in der Fremde. Das war sicherlich eine bittere Pille. Doch ist es nicht auch heute noch so? Sind wir als Christen nicht auch ein Stück weit in der Fremde? Mir wurde in den letzten Wochen dieser Aspekt noch einmal deutlich. Ich bin vor mehr als 20 Jahren aus Chemnitz fortgegangen. Ich verlies die Stadt, in die ich nun im vergangenen Jahr zurückkehren durfte. Aber es ist nicht diese Stadt, die ich verließ. Die Uhr hat sich weiter gedreht und ich bin ein anderer geworden. Kannte ich früher die Clubs der Stadt, so sind es heute vielmehr die christlichen Gemeinden. Vollkommenes Neuland für mich. So entdecke ich eine Stadt, die mir fremd ist. Ist das nicht bei euch auch so? Sind nicht sogar unsere Heimatstädte ein Stück weit Fremde? Mit Sicherheit – sind doch auch wir nicht länger Bürger dieser Welt, vielmehr Bürger des Himmels. Und als solche können wir diese Aufforderung auch an uns gerichtet erleben:

Für die Stadt / den Ort um uns herum das Beste suchen und für sie beten.

An diese Aufgabe ist auch eine Verheißung geknüpft. Und damit meine ich nicht nur diese kurze Anmerkung, dass es uns dann wohl ergehen würde. Genauer wird Jeremia hier in Vers 11: „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung." Frieden, Zukunft und Hoffnung sind uns gewiss, wenn wir uns auf ihn einlassen. Lasst uns für unsere Kommunen beten!

Funfakt: Vers 11 ist der Ehespruch meiner Frau und mir. 

Versöhnung

Monatsspruch September 2020:
„Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat." 2. Korinther 5,19

Der aktuelle Monatsspruch ist tiefsinnig, vielleicht sogar sperrig, in jedem Fall aber herausfordernd, oder? Sind es nicht alte Worte von früher, aus einer längst vergangenen Zeit?

Mir scheinen diese Worte jedoch aktueller denn je. Menschen stehen sich unversöhnlich gegenüber. Der falsche …ismus des Anderen macht ihn zum Feind. Die Sprache der …isten wird immer hasserfüllter und ist voller Gewaltfantasien. Gefordert werden bereits Internierungslager für Andersdenkende. Unversöhnlichkeit ist ein Kennzeichen der gegenwärtigen Zeit. Zwischen den Menschen und auch in ihnen sind tiefe Gräben. Von einem allmächtigen Gott haben sich die meisten längst emanzipiert. Doch dieser allmächtige Gott ist auch ein liebender Gott. Er hört auch heute nicht auf, „seine Menschen" zu lieben.

Aber wo ist Gott bei all dem menschlichen und manchmal unmenschlichen Treiben? Oft wird er von Menschen in ihrem Denken und Tun ignoriert. Manchmal berufen sich Menschen in ihrem Hass auf ihn, das finde ich noch erschreckender. In meinem Leben ist Gott gegenwärtig. Ich bin schwach genug, ihn zu brauchen und erfahre ihn als lebendigen Gott.

Wie kann Gott das zulassen? Diese uralte Frage ist immer noch aktuell und es gibt keine einfache Antwort. Manche Menschen gehen zornig los, zünden Kirchen an oder greifen sein Bodenpersonal an. Gott wird zum Feind erklärt.

Aber Gottes Plan der Liebe gilt auch heute noch. Und er gilt allen Menschen, den Corona-Kranken und den Corona-Leugnern. Bei Gott zählen schwarze Leben ebenso wie die alter weißer Männer. Jesus Christus, der Sohn Gottes, ganz Mensch und ganz Gott, ist sein Plan. Diese für viele törichte Botschaft vom Kreuz ist die frohe Botschaft: Jesus hat etwas für dich getan! Er trägt Leiden, Schmerz und Tod. Er ist als der Auferstandene Sieger. Durch ihn ist neues, versöhntes Leben möglich- auch und gerade in der Unversöhnlichkeit dieser aktuellen Welt!

Eine aus den Fugen geratene Welt braucht Versöhnung mit sich selbst, braucht Frieden mit sich selbst. Jeder Einzelne von uns braucht diesen Frieden, damit das Leben gelingt.

Gott will, dass unser Leben gelingt. Für ihn sind wir seine Kinder, als Vater streckt er uns immer wieder die Hand zur Versöhnung aus. Gelingendes Leben wird im Herzen verhindert. "Das Herz des Problems ist oft das Problem des Herzens", wie ich es mal bei Johannes Hartl gelesen habe.

Gott aber sieht unser Herz an. Er kennt unsere Unfähigkeit, uns mit unserem eigenen Leben und mit unseren Beziehungen zu versöhnen. Durch Jesus ruft er uns zu: „Komm zu mir, kehre um, gib mir deine Schuld, deine Scham, deine Sorgen. Ich habe sie für dich am Kreuz getragen - damit dir vergeben wird. Ich gebe mein Leben, damit du leben kannst. Du darfst mir vertrauen, an mich glauben! Ich gebe dir Frieden, mit dir, in deinen Beziehungen und Frieden zu Gott. Auch du darfst ihn "Himmlischer Vater" nennen!

In seiner Allmacht gewährt uns Gott Freiheit und in seiner Gnade Glauben. Ich wünsche uns, dass wir die Gabe des Glaubens an einen allmächtigen, liebenden Gott annehmen können. Ich wünsche uns, dass wir uns in aller Freiheit zu Jesus, dem Christus, unserem Erlöser und Friedensgeber hinwenden können. Möge Versöhnung geschehen, in mir, zu meinem Nächsten, mit Gott. Soli Deo Gloria! 

Gestärkt unterwegs

Monatsspruch Juli:
Der Engel des Herrn rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor Dir. 1.Könige 19,7

Ausflüge in die Sächsische Schweiz sind für uns als Familie etwas wirklich Schönes. Aber oh weh, wenn wir nicht genügend Proviant eingepackt haben. Dann kann es ziemlich anstrengend werden. Die Nerven liegen vor allen Dingen bei den Kindern bald blank.

Ganz ähnlich ist es doch auch, wenn wir vor größeren Herausforderungen egal welcher Art stehen. Wenn wir da im Vorfeld nicht gut genug auf unseren Energiehaushalt geachtet haben, ist das Scheitern schon beinahe vorprogrammiert.

Der alttestamentliche Bibelvers aus 1. Könige 19 beschreibt genau diesen Zusammenhang.

Ein Bote Gottes begegnet Elia und erinnert ihn, für sich zu sorgen. Dieser hat einen langen Weg vor sich. Gott selbst sorgt für Elia. Er kennt und weiß um seine Bedürfnisse.

Welche Aufgabe steht bei Dir an? Welches Wachstum strebst Du an? Welche Veränderung möchtest Du bewirken? Ganz egal was es ist: Wichtig erscheint mir, dass Du und ich uns dafür zurüsten lassen. Zeit für ein gesundes Frühstück, Zeit für eine emotionale und geistliche Stärkung, Zeit für Frühsport oder einen Spaziergang oder, oder, oder…

Manchmal denken wir zu kurz. Mich hat sehr nachdenklich gestimmt als ich von Evelyne Bisnack, der ersten alleinbesteigenden Schweizerin auf dem Mount-Everest hörte, dass die meisten Bergsteigende nicht bei ihrem Aufstieg straucheln, sondern bei ihrem Abstieg. Haben wir unsere Ziele über die „Bergspitze" hinaus im Blick oder denken wir manchmal zu kurz? Wie bedeutsam sind da doch Atempausen, Sonntage, Auszeiten, Zeiten der Stille und des Regenerierens, des Feierns und Essens.

Gott segne und stärke Dich auf deinem Weg! 

Jung. Mutig. Verantwortlich.

Ein bekannter ähnlich klingender Slogan lautet "Jung. Dynamisch. Mit 20-jähriger Erfahrung". Mit einem Augenzwinkern spielt er auf die überzogenen Anforderungen in vielen Stellenbeschreibungen an. Das CVJM-Magazin 4/2020 möchte verdeutlichen, dass im CVJM genau das Gegenteil das Ziel ist. Es erzählt Geschichten von jungen Menschen, die ohne 20-jährige Erfahrung mutig und leidenschaftlich in ihrem CVJM Verantwortung übernommen haben. Es möchte die ältere Generation ermutigen, die Verantwortung getrost weiterzugeben mit dem Wissen, dass ein Generationswechsel dem Verein neuen Schub durch neue Ideen geben kann, ohne die Errungenschaften und Leistungen der bisherigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schmälern. Unser Referent Mathias Andrae schreibt im Editorial dazu:

Liebe Leserin, lieber Leser,
meine Jugend begann Mitte der 90er und endete 2012 mit der Gründung meiner Familie. Fast 20 Jahre lang konnte ich in unserer Gesellschaft den Freiraum für Jugend erleben und auskosten. Danke! Die Themen, die mich dabei beschäftigten, waren ganz unterschiedlich. Musik, Drogen, Freundschaft, Liebe, Hass, etwas erschaffen, zerstören, umbauen und dabei immer wieder: mich ausprobieren, Grenzen kennenlernen und überschreiten, neue Wege finden. Dank dieser meiner Gesellschaft hier in Deutschland war für mich vieles möglich und das bestimmt besser als anderswo.
Ein Ort ist mir bei all dem immer wieder hängen geblieben: mein CVJM. Der CVJM war meine erste Adresse, als es um einen Konflikt mit dem Gesetz ging. Der CVJM war es, in dem ich Verantwortung für mein Leben übernahm. Der CVJM war es, in dem ich meine Beziehung zu Jesus Christus fand und letzten Endes war es auch der CVJM, der mich zum ersten Mal Verantwortung für andere Menschen übernehmen ließ. Ich bin vielleicht eine typische Geschichte von dreieckigen Blutkörperchen.
Als Quereinsteiger aus einer kommunistischen Familie zum Glauben zu finden – dafür steht CVJM genauso, wie für Menschen, die aus christlichem Elternhaus mit dem CVJM gemeinsam unterwegs die Welt und ihren Platz darin entdecken. Ich bin dankbar für dieses rote Dreieck mit dem schwarzen Balken, dankbar, dass es seine Idee ist, Jugendliche das Leben mit Jesus teilen zu lassen.
Diese Ausgabe nimmt euch mit zu den Jugendlichen, die ähnlich erleben dürfen wie ich. Sie nimmt euch mit zu den verschiedensten Arten von Verantwortungsübernahme und sie konfrontiert euch mit dem, was immer wieder im Weg zu stehen scheint.
Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen und die Gewissheit über den, der für uns alle Verantwortung getragen hat – Jesus Christus
Euer Mathias Andrae

Vorsicht KREUZung!

 Eine Einladung des BRUNNEN e.V. zu einem kleinen Pilgerweg

Zeit für dich. Zeit zum Beten, auf Gott zu hören. Zeit zum Entspannen, den Sommer auf besondere Weise zu genießen.

Du gehst in aller Ruhe einen ausgeschilderten Weg durch die Natur. Unterwegs triffst du auf einzelne Impulse, die dir helfen, zur Ruhe zu finden, die Gedanken zu ordnen, innerlich bei Gott anzukommen und ihm zu begegnen.

Du hast ein Begleitheft und eine kurze Einführung. Du bestimmst, wie lange du brauchst.
Entweder wählst du die kleine Runde (2-3 Stunden) oder die große Runde (4-6 Stunden).

Im Zeitraum vom 29. Mai – 14. Juni 2020 suchst du dir deinen Tag und deine individuelle Startzeit aus.
Anmeldung am besten per Telefon. 036608 65910

Toll ist es auch, als Paar zu gehen und im Anschluss daran sich auszutauschen. Es waren auch schon Familien unterwegs.
Schau einfach, was für dich passt.

Das BRUNNEN-Team freut sich auf DICH! 

Ich kenne jetzt meine Stärken

Es war eines der schönsten und erlebnisreichsten Jahre meines Lebens. Mal kein Unterricht oder stumpfes Auswendiglernen. Einfach machen. Plötzlich kam ich mir so erwachsen vor. Wusste von einem Tag auf den anderen, was ich will. Oder auch nicht will. Jeder Tag war anders. Immer wieder wurde ich vor neue Herausforderungen gestellt. Durfte Kindern helfen, ihnen Dinge erklären. Konnte bei ihrem Alltag in Krippe, Kita oder Hort dabei sein, ihn mitgestalten und meine Ideen einbringen. Ich habe ihre Entwicklung gesehen, ob Laufen lernen oder den eigenen Namen schreiben können. Ich habe so viele Erfahrungen gesammelt und so viele unterschiedliche Menschen kennengelernt. Die Kollegen, die Kinder oder die vielen anderen Freiwilligen in den Seminaren, sie alle haben mich auf ihre Weise geprägt und begleitet.

Auch meinen Traumberuf habe ich gefunden und bin jetzt auf dem Weg, Erzieherin zu werden. Dieser Wunsch war auch der Grund, ein FSJ zu machen. Ich wollte mich ausprobieren. Wollte mich und meine Grenzen neu kennenlernen. Ich habe immer wieder gemerkt, wo meine Stärken liegen. Auch meine Schwächen kenne ich jetzt mehr und kann besser mit diesen umgehen.

In den Seminarwochen triffst du auf deine Mitfreiwilligen, tauschst Erfahrungen aus, kannst sein wie du bist und findest immer ein offenes Ohr. Kannst Fragen stellen und Probleme diskutieren. Erhältst Tipps und Tricks im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, beim Finden von Studium oder Beruf. Erlebst und lernst so viel mit ihnen. Dabei entsteht auch die eine oder andere Freundschaft. Immer ging ich fröhlich, voller neuem Wissen und mit einem weinenden Auge nach Hause.

Ich habe es nie bereut, eine Pause zwischen Schule und Ausbildung zu machen. Du wirst es auch nicht. Nutze das Jahr. Es ist dein Jahr. 

​Nina Roscher
Kindergarten "Spatzennest" Neudorf

JugendleiterCard per Onlinekurs - 14.-17.04.2020

Die JugendleiterCard per Onlinekurs erwerben
Ein Projekt vom CVJM Bayern, Ostwerk, Thüringen und dem EC Berlin-Brandenburg für ALLE.

Deine Chance 4 Tage in dich und deine Skills zu investieren. Baue deine Fähigkeiten in Leitung, Kommunikation, Projektmanagement, Bible-Basics und Spiritualität aus!



Wie geht das?
1. Besuche in der Woche nach Ostern die acht Online Webinare (14.04. – 17.04.2020). Für die Teilnahme erhältst du eine schriftliche Bestätigung über 20 Stunden JULEICA-Seminare.

2. Ergänze die #Juleicazuhause mit einem Schulungsseminar bei dir vor Ort bzw. nutze die Angebote von Herbstseminaren der Online-Veranstalter (s.u.).

3. Mache noch einen 1. Hilfe Kurs, wenn du noch keinen absolviert hast.

4. Beantrage dann deine Jugenleiter/InnenCard.

>>> Alle Infos zur Juleica Zuhause!

Gerne empfehlen wir dieses Projekt und würden uns freuen, wenn Du es an andere weiterempfiehlst!

Zuhause um zehn

Langweilig zu Hause? Fällt dir die Decke auf den Kopf?
Auf der Website www.zuhauseumzehn.de findest du jeden Morgen um 10 Uhr eine coole Idee für deinen Tag.

Also los. Du bist nicht allein. 

>>>> https://www.zuhauseumzehn.de/

#CVJMzuhause

Im Moment verbringen viele Menschen viel Zeit zu Hause. Unter dem Hashtag #CVJMzuhause und #EJWzuhause kannst du in den sozialen Medien eine Menge an guten Ideen und inspirierende Veranstaltungen finden. Probiere es einfach aus!

jugendarbeit.online bietet alle Inhalte kostenlos an

Ab dem 1. April schaltet jo (www.jugendarbeit.onlinealle Beiträge zum Lesen frei.

In der Corona-Krise will auch jo einen Beitrag leisten und schenkt allen Interessierten freien Lese-Zugriff. Dies gilt in der Zeit vom 1. bis zum 15. April 2020! Zwei Wochen lang können dann die Impulse, Entwürfe, Programme und Ideen kostenlos gelesen werden. Hier gibt es viel hilfreiches und inspirierendes Material für Engagierte. 

>>> Hier geht´s lang

CVJM-Gebet täglich um 21:21

Die CVJM-Bewegung hat am 17. März 2020 eine Online-Gebetsinitiative gestartet. In Zeiten der Corona-Krise wollen wir täglich um 21.21 Uhr online zusammenkommen, um ein gemeinsames Gebet zu sprechen. Alle sind eingeladen, mitzumachen. Alle Infos: www.cvjm.de/gebetonline


Was ist richtiger Gottesdienst?

1 So spricht der HERR: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße! Was ist denn das für ein Haus, das ihr mir bauen könntet, oder welches ist die Stätte, da ich ruhen sollte? 2 Meine Hand hat alles gemacht, was da ist, spricht der HERR. Ich sehe aber auf den Elenden und auf den, der zerbrochenen Geistes ist und der erzittert vor meinem Wort. 10 Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen seid. 11 Denn nun dürft ihr saugen und euch satt trinken an den Brüsten ihres Trostes; denn nun dürft ihr reichlich trinken und euch erfreuen an ihrer vollen Mutterbrust. 12 Denn so spricht der HERR: Siehe, ich breite aus bei ihr den Frieden wie einen Strom und den Reichtum der Völker wie einen überströmenden Bach. Da werdet ihr saugen, auf dem Arm wird man euch tragen und auf den Knien euch liebkosen. 13 Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden.  

Jesaja 66, Verse 1,2 und 10-13

Unsere Kirche hat geöffnet. Niemand bietet einen Gottesdienst an, aber man kann in die Kirche gehen Sonntags und für sich einen Moment innehalten. Diesen Ort nutzen. Dieses Haus. Gottes Haus.

Als ich in den letzten Tagen diese Bibelstelle gelesen hatte, habe ich mich gefreut. Gleich in Vers 1 macht Gott deutlich, was er von geistlicher Fixierung auf Gebäude hält. Keine Frage - ich bin großer Architektur-Fan und meine Kinder müssen oft mit mir Spaziergänge erdulden, bei denen Papa immer mal bei für alle anderen langweiligen Gebäuden bewundernd verweilt. Aber wie viel sind diese Häuser wert? Wie viel sind unsere Kirchen wert? Momentan nützen sie nicht viel. Und einen bekommen diese sogenannten „Gotteshäuser" bestimmt nicht unter - die Hauptperson. Wie gesagt, ich habe mich sehr gefreut über diesen ersten Vers. Steht unserem Gott, der unseren Planeten als Schemel nutzt, nicht ein weltweites Internet in seiner Größe nicht viel besser? Mitnichten. Auch hier im Netz befinden wir uns in den Hundeschalen. Dieser Gott ist größer. Würde er da verweilen - bei seiner Größe - wäre es ziemlich doof. Dann müssten wir ihn anbeten, oder als Instanz anerkennen aber bräuchten keinerlei Hoffnung auf eine herablassende Geste dieses Machtwesens haben. Wer sind wir den? In diesem Bild wären wir nicht viel mehr als lästige Insekten. Jeder weiß, was wir von Insekten in unseren Häusern halten. Aber nein, keinen Moment lässt Gott verstreichen für solche Gedanken. Vielmehr macht er gleich in Vers 2 klar, was auch sein Wesen ist. In diesem Vers erkenne ich das Wesen Jesu wieder. Gott sieht den Einzelnen. Er sieht ihn nicht nur, er sieht ihn mit all seinem Elend. Wie oft können wir das von uns behaupten? Was sehen wir in unseren Mitmenschen? Meist funktionieren unsere Masken untereinander recht gut. Er aber sieht uns so, wie wir sind, und besonders erwähnt er hier gleich das, was man in unserer Gesellschaft kaschiert - das Elend. Gottesdienst hat zwei Seiten. Die Seite Gottes, der uns dient. In der Zeit des Gottesdienstes kommt er zu uns und ist uns nah. Sieht unser Elend und nimmt uns an. Aber verweilt dort nicht. Zum Ende der Verse zeigt Gott, wie er mit dem Elend umgeht. Vers 13 sagt uns zu, dass sich Gott mit nicht weniger zufrieden gibt, als uns zu trösten. Dieser Trost soll tief gehen. Er appelliert an die Bilder, zu denen es uns Menschen oft und vielleicht in diesen besonderen Zeiten wieder hinzieht: In den Schoß der Mutter - dem Bild schlechthin für Geborgenheit. Das ist sein Anspruch. Du darfst dich bei ihm geborgen fühlen - Gottes Anspruch an einen richtigen Gottesdienst.

Ich sprach von den zwei Seiten des Gottesdienstes. Was sagen die Verse zu der anderen Seite - zu unserer? Vers 1 stellt klar, auf wen unser Gottesdienst ausgerichtet ist. Unsere Beziehungspflege mit Gott, dem Herrn dieser Welt, ist Sinn unseres Gottesdienstes. Und Gemeinschaft mit den Menschen nach Vers 2. Wir hören und sehen das, was um uns herum gebraucht wird. Die Verse 10, 11 und 12 verbinden Trost und Freude. Freude an dem, was Gott an uns handelt als Inhalt unseres Gottesdienstes? Wie drücken wir die denn aus? Was ich bei all dem merke - Gottesdienste können stattfinden. Hier zu Hause, mit technischen Hilfsmitteln sowieso, aber auch in meinem Alltag und im Dienst an denen, die Gott eben in dieser besonderen Zeit als erstes sieht: die Elenden - die, die diese Situation besonders trifft. So viele Initiativen sind in unseren sozialen Umfeldern bereits aktiv und sind den Schwächeren von uns nahe. Richtiger Gottesdienst in dieser besonderen Zeit - das ist ein Näherkommen - näher zu Gott und zu den Menschen (auf eine nichtkörperliche Art und Wiese).

Bildung im CVJM

Wenn ich Bildung höre, denke ich zuerst an Schule, Berufsausbildung, Studium usw., die sogenannte formale Bildung. Schulstress mit Lerndruck und Prüfungsangst kommen in dem Zusammenhang sicher vielen in Erinnerung. Doch Lernen geschieht auf mehreren Ebenen. Das unbewusste Lernen in Familie, Freizeit, während es Arbeitsprozesses usw. bezeichnet man als informelle Bildung. Und als drittes gibt es die freiwillige, nonformale Bildung in Vereinsstrukturen und freien Angeboten, wozu auch die Angebote des CVJM gehören. Diese Einteilung war für mich als Laien erst mal neu und es überraschte mich, wie oft wir unbewusst lernen und uns fortbilden. Im neuen CVJM-Magazin haben wir versucht darzustellen, welch buntes Programm unsere Vereine abbilden und wie unterschiedlich sie aufgestellt sind. Tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich Woche für Woche, um Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf ihrem Weg ins Leben wichtige und notwendige Erfahrungen mitzugeben, die sie in der Schule nicht bekommen. Dabei wachsen sie selbst und erweitern den eigenen Horizont. Unsere Referentin Maren Schob schreibt einleitend zu diesem Thema:

Kürzlich fragte mich jemand, ob ich mich noch an meine Jugendzeit erinnern kann. Dabei stellte ich fest, dass meine Erlebnisse aus der Jugendarbeit am stärksten aufklarten. Wie genial war doch die Jugendwoche, bei der ich mittun durfte. Der daraus entstandene Jugendkreis war ein echter Magnet für mich. Mindestens genauso toll war es, mit einem ehrenamtlichen Mitarbeiterteam eine Surf- oder Skifreizeit zu verantworten oder im Winter für besinnliche Tage in Gemeinschaft an die See zu fahren.
Diese Erfahrungen waren weit mehr als ein bisschen Spaß in meiner Jugendzeit. Es waren Glaubens- und Lebensräume, in denen ich mich maßgeblich entwickelt habe, sonst würden sie mir heute wohl nicht mehr so gegenwärtig sein. Ich habe eine Menge Soft Skills gelernt. Ich habe Gott mit allen Sinnen erfahren und dieses Gottesbild hat mein Selbstbild geformt. Durch leidenschaftliche Mitarbeitende habe ich Jesus lieb gewonnen, heute darf ich in seinen Fußtapfen gehen und seinen Lebensstil zu meinem werden lassen. Es gab Leitende, die mir viel zugetraut und mich mit Know-How begleitet haben.
Mein Resümee: ich wurde gebildet. Die Bildungsarbeit des CVJM ist ganzheitlich und vielfältig. Hierzu gibt es viele Entdeckungen aus der Bibel und der deutschen CVJM-Welt in diesem Magazin zu machen.
Außerdem wollen wir euch in Erlebtes im CVJM Sachsen hineinnehmen: Blitzlichter unserer Silvesterfreizeiten, der FSJler, vom Candlelight-Dinner und dem Mitternachtsturnier. Wir dürfen in der Strobel-Mühle hinter die Tür des Adventskalenders schauen und erfahren aus der Lebensgemeinschaft Konspirative des CVJM Terebinthia oder womit sich der Beirat derzeit beschäftigt.
Viel Freude beim Lesen des Magazins und die Gewissheit, dass Gott Dich nach seinem Bilde erschaffen hat.

Aufwachen und wach bleiben!

Monatsspruch März 2020:
Jesus Christus spricht: „Wachet!"
Markus 13,37

Der aktuelle Monat steht unter einem deutlichen Wort unseres Herrn Jesus Christus: „Wachet" oder „Seid wachsam"- eine klare Handlungsaufforderung.

Beim Wachsam-sein geht es zunächst um Wach-Sein. Bist du schon wach oder schläfst du noch? Möglicherweise langweilt dich dein Alltag oder du hast dich „einlullen" lassen. Was kann schon noch Gutes kommen? Es ist alles ein bisschen egal. Kann sein, du erlebst deinen Alltag als ermüdend, du hast dich aufgerieben und bist ermattet. Dahinein macht Jesus eine klare Ansage. „Wachet!" Wach erstmal auf! Reib' dir den Schlaf aus den Augen und höre auf den Ruf deines Herrn. „Steh auf, geh los und folge mir nach!"- so ruft dir Jesus zu.

Wachsam-sein ist jedoch noch mehr als dieses Wach-sein, was dem Erwachen folgt. 
Wachsamkeit ist Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, ist Konzentration und Sorgsamkeit.

Im Sport ist eine wachsame Grundhaltung enorm wichtig. Es wird von einer „Grundspannung" gesprochen. Diese Grundspannung bedeutet eine körperliche und mentale Bereitschaft, eine konzentrierte Körperanspannung. Einer der weltbesten Fußballer, Christiano Ronaldo, spannt seinen Körper vor einem Freistoß wie eine Feder und setzt dann Schritt für Schritt ganz bewusst. Die Spieler des abwehrenden Volleyballteams nehmen die „Annahme-Haltung" ein, gespannt und wachsam bis zum Äußersten. Ein Basketballspieler ist bereit, einen abprallenden Ball unter dem Korb gedankenschnell zu erobern. Im Handballspiel bereitet das abwehrende Team gedanklich schon einen Ballgewinn und den folgenden Tempogegenstoß vor.
Im Straßenverkehr gehört eine permanente Aufmerksamkeit beim Führen eines Fahrzeugs zu den Grundvoraussetzungen. Eine schnelle Reaktion auf Unvorhersehbares verlangt Wachsamkeit.

Bedeutet diese Haltung Daueranspannung oder Dauerstress? Nein! Unsere Sinne sind ständig aktiv, selbst im Schlaf sind wir quasi nur im „standby". Aber ja, wir dürfen und sollen uns ausruhen, das ist lebensnotwendig! Wie gut, dass wir einen wachsamen Gott haben. „Der Hüter Israels wacht (ständig) über dich, ja er schläft nicht." heißt es im Psalm 121. Wir sind beständig behütet von unserem lebendigen Gott. Während unserer persönlichen Wache müssen wir also nicht permanent gleich angespannt bleiben. Wir dürfen Gott vertrauen und unsere geistliche Grundspannung aufrechthalten.

Und da gibt es ja auch noch so etwas, das mit dem Begriff Gespür oder Intuition bezeichnet wird. Im Sport sprechen wir auch von „Antizipation": als Fähigkeit, ein bestimmtes Geschehen voraus zu spüren. Ich spüre oder ahne beispielsweise die Flugbahn des Balles. Um das zu vermögen, braucht es Erfahrung und Begabung. Eine geistliche Entsprechung ist die Fähigkeit, geistliches Geschehen einzuordnen und vorausschauend zu spüren und zu betrachten. Um diese Fähigkeit zu erlangen, bedarf es neben der Begabung auch ein Sammeln von Erfahrungen im Umgang mit Gott. Gottes Stimme zu hören, seinen Willen zu erkennen, bleibt herausfordernd. Sein Wort (Bibel) lesen, mit ihm reden (Gebet) und ihm nah bleiben (Stille) ist ein Weg dorthin.

Im Kontext des Monatsspruchs spricht Jesus vom Ende der Zeiten und von seiner Wiederkehr. Er nennt Zeichen und Dinge, die geschehen werden. Erschreckendes beschreibt er. Es erwarten uns schwere Zeiten, zum Ende hin. Die Wahrheit ist sehr ernst. Aber ganz zum Schluss wird alles sehr gut. Jesus kommt wieder in Herrlichkeit! Die Wachsamen unter seinen Nachfolgern werden bei ihm sein.

„Wachet - seid wachsam!" In diesem Ruf steckt also auch eine Hoffnung. Die Liebe des Erlösers wird alles Böse überwinden. Dafür lohnt sich Wachsamkeit. Wir dürfen die Ruhe bewahren und aufmerksam bleiben. Wir dürfen mit klarem Verstand erkennen, was wirklich ist. Wir dürfen nüchtern unseren Gefühlen trauen, ohne uns von ihnen beherrschen zu lassen. Wir dürfen wachsam unsere Orientierung behalten, indem wir auf Jesus schauen. Wir dürfen dabei in der Fastenzeit durch Loslassen unsere Sinne schärfen, unsere Wachsamkeit erhöhen. Dabei konzentrieren wir uns wieder neu auf IHN, den Erlöser – unseren Herrn, Bruder und Freund Jesus.

Und lasst uns als CVJM Jesus-Bewegung bleiben, aufmerksam, liebevoll, wachsam, glaubend und hoffend!

Renee Rock

Fernweh nach Heimat...

​war das Motto unserer Silvesterfreizeit für knapp 50 Junge Erwachsene aus ganz Deutschland auf dem CVJM-Schiff. Vier Tage mit unzähligen wertvollen Begegnungen. Ganz egal ob im Rahmen von biblischen Impulsen, am Buffet, beim bunten Silvesterabend mit Partyfloor oder beim Waldspaziergang und im Dampfzug. Ob im Schloss Moritzburg oder auf der Jagd nach Mr. X in der Dresdener Altstadt. Für viele der 7x7 Menschen war das CVJM-Schiff ein echter Anziehungsmagnet. Ein besonderes Geschenk war die eigens gestaltete weihnachtliche Andacht in der extra für uns geöffneten Unterkirche der Frauenkirche. Die Freizeit bot viel Zeit zum Ankommen bei lieben Menschen, Gott und sich selbst, um dann fröhlich und inspiriert ins Jahr 2020 zu starten. Ein herzliches Dankeschön geht an Tobias Petzoldt, Toni Menzel und Magdalena Adler (alle Ev. Hochschule Moritzburg), sowie an unser Schiffsteam.

"Ich glaube, hilf meinem Unglauben!"

Jahreslosung 2020: "Ich glaube, hilf meinem Unglauben!" Markus 9,24

Ich glaube, 2020 wird ein gutes Jahr. Glaubst Du das auch? Unglaublich, was für tolle Neujahrswünsche wir uns schreiben, sagen und zusprechen. Es ist ein schönes Ritual. Jede abgesandte Message beflügelt mich selbst und lässt mich etwas mehr hoffen und glauben, dass ein wundervolles neues Jahr vor mir liegt. Ein neues Jahr, in welches ich mit neuer Energie und mit Gottes Segen starten darf.

Ich erinnere mich, dass ich mit Freundinnen aus meiner Gemeinde 2019 bei einem netten Neujahrsbrunch in das Jahr der Wunder gestartet bin. Und wir haben gemeinsam einige Wunder erlebt. Wir haben aber auch erlebt, wie einzelne Kinder, Partner und Freunde teilweise schwere Krankheitszeiten durchleb(t)en. Unser Glaube an die Wunder wurde immer wieder auf die harte Probe gestellt.

Ganz ähnlich ging es dem Vater eines schwer erkrankten Kindes, von welchem uns im Markusevangelium in der Bibel berichtet wird. Jesu Jünger hatten bereits für das Kind gebetet, doch die Heilung bleibt aus. Dieser Vater wendet sich in seiner Not an Jesus: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben". Dieser Mann hat Glauben. Gleichzeitig erfährt er, dass sein Glaube extrem herausgefordert ist: Sein Kind ist krank und die Gebete der Jesusanhänger bringen keine Heilung.

Wie gerne sehen und sind wir doch Glaubensheldinnen und -helden. Dieser Mann ist einer für mich. Er drückt sein tiefes Vertrauen in Jesus in dem schlichten Bekenntnis „Ich glaube" aus. Gleichzeitig verbirgt er seine Zweifel und seine kritischen Fragen nicht, die aus seiner Enttäuschung über die nicht eingetretene Heilung resultieren. Er spricht sie aus. Er spricht sie nicht nur einfach aus, er wendet sich damit an Jesus.

Das will ich mit in dieses Jahr nehmen. Bei Jesus haben Glauben und Unglauben Raum. Und dort wo ich mich mit meinem Unglauben an den Retter der Welt, an den Freund und Helfer wende und ihn um seine Hilfe bitte, kann sich mein Unglauben in Glauben verwandeln. Wie wunderbar.

Ich wünsche uns allen, Dir und mir, ein glaubensstarkes neues Jahr, in dem es uns gelingt, unsere Zweifel und Unglauben an die beste Adresse, nämlich Jesus selbst, zu richten. Seine Hilfe kommt spätestens pünktlich. Übrigens erlebt der Mann in der Geschichte, wie Jesus einen Jungen von einem Dämon befreit. Er erfährt doch noch Heilung. 

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