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News

Neues aus dem CVJM Sachsen

TEN SING bekommt eine neues HauptamtlichenGesicht

Seit Freitag ist die Ausschreibung des CVJM Sachsen online. Eine 100% Stelle für TEN SING und jugendmissionarische Arbeit. Viele, die mich kennen, haben seitdem gefragt: Hardl, das ist doch deine Stelle. Warum gehst du, oder wirst du gegangen?

Wie kommt es, dass ich die beste Arbeitsstelle und die tollste Kollegengemeinschaft verlasse?

Dazu der Werdegang bis heute:
2017: Januar bis März. Ein Gedanke beschäftigt mich „Es wird Zeit aufzuhören". Der Gedanke setzt sich in meinem Kopf fest und ich schiebe ihn immer wieder weg. Schließlich ist TEN SING die beste Jugendarbeit der Welt und mein Herz hängt daran.
2018: Januar. Ein Gedanke taucht wieder in meinem Kopf auf: „Es wird Zeit aufzuhören". Diesmal schiebe ich den Gedanken nicht sofort weg, sondern frage Gott, ob dieser Gedanke von ihm kommt und er was Neues für mich hat.
Durch längeres Beten dazu stellt sich für mich klar heraus, dass Gott was Neues für mich hat. Somit schlage ich meinen Kalender auf und suche den ersten Termin, wo durch meinen Weggang kein Projekt bzw. keine Veranstaltung ausfallen muss. Sommer 2019 kommt in den Blick.
Seitdem haben wir im Team und im Arbeitskreis viel geredet und Perspektiven für die Stelle entwickelt. Nun ist es so weit und die Stelle wird zum 01.08. ausgeschrieben.
Ich weiß noch nicht, wo Gott mich danach einsetzen will, aber ich hoffe sehr, dass ich die TEN SING Arbeit in gute Hände übergeben kann und wir bis dahin zusammen noch eine großartige Zeit haben können. #SaSemi #HELIO2019 #TENSING #cvjmSachsen #gemeinsamunterwegs

Viel Glück und viel Segen

Mehr wert

Ein Vierzehnjähriger erfährt, dass sein Leben mehr wert ist. Er vertraut sich Gott an. Wenige Jahre, einen Umzug in eine Großstadt und den Start ins Berufsleben später teilt er mit vielen anderen jungen Männern Tisch, Unterkunft und Arbeitsplatz und zeigt ihnen auf eindrückliche Weise: Auch euer Leben ist mehr wert. Er kämpft um bessere Arbeitsbedingungen und ermutigt andere, sich mit ihrem Leben ebenfalls Gott anzuvertrauen. Sein Name ist George Williams. 1844 entsteht in London der erste YMCA.

Das gilt es zu feiern! Das ist der Schwerpunkt in diesem Heft. Mit diesem CVJM MAGAZIN starten wir ins Jubiläumsjahr. Für unzählige Menschen ist der CVJM seither zum Mehrwert geworden.

175 Jahre jung ist der CVJM. Dass er dynamisch und beweglich geblieben ist, zeigt diese neue Ausgabe des CVJM MAGAZINs. Wir sehen einen großen Mehrwert darin, dass der CVJM Deutschland seine bisherige Publikation »CVJM-Informationen« ins CVJM MAGAZIN überführt: vergrößerte Reichweite, gemeinsame Redaktionsarbeit, steigende Identität und weitere Vernetzung im CVJM und weit darüber hinaus.

Die regionale Identität des CVJM MAGAZINs wird bleiben, die Informationen aus dem CVJM in Deutschland werden umfangreicher, der Themenschwerpunkt wird weiterhin wesentlicher Bestandteil bleiben. Wir sind überzeugt: Das ist ein Mehrwert für alle.

Eine begeisternde Lektüre mit Mehrwert wünscht im Namen der gesamten Redaktion

Hansjörg Kopp
Generalsektretär des CVJM Deutschland

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Das TEN SING Sachsen Regioprowo 2018

von Georg Löwe

Vom 23.11. bis 25.11.2018 fand ein TEN SING Probenwochenende statt, aber nicht irgendein Probenwochenende, nein, das REGIOPROWO. Doch was ist das Regioprowo? Wie der Name bereits sagt, findet ein Probenwochenende statt, jedoch mit mehreren TEN SING Gruppen. Knapp 70 TEN SINGer aus Zittau, Pirna und Coswig trafen sich im Haus Bethlehemsstift in Neukirch in der Lausitz, um dort gemeinsam ein Wochenende zu verbringen, Spaß zu haben und natürlich auch zu Proben.

Da das Haus mitten im Wald liegt beinhaltete die Anreise einen abenteuerlichen, halbstündigen Fußmarsch durch den dunklen Wald. Hungrig kamen wir in der Herberge an und packten unser Zeug aus. Im Anschluss daran folgte eine leckere Mahlzeit, bei der wir das „gelbe Gold" für uns entdeckten. Die Rede ist dabei natürlich vom mittelscharfen Bautzner Senf, der sich als Multifunktionswaffe gegen den Hunger etablierte. Nach dem Essen folgte ein Kennenlernabend und nach dem Abendabschluss huschten dann auch alle fix in die Koje, um Kraft für den nächsten Tag zu sammeln

Samstag früh um 8 wurden fast alle Teilnehmer „sanft" geweckt und nur wenig später gab es dann auch das Frühstück. Nach jenem Frühstück folgte eine ausgedehnte Probe von 9.15 Uhr bis 12.15 Uhr, bei der jede TEN SING Gruppe Zeit und Raum für sich hatte, um weiter am Programm zu feilen. Nach dem Mittagessen erfolgte ein Geländespiel, welches notgedrungen ins Hausinnere verlegt werden musste, da im umliegenden Wald eine Treibjagd stattfand und die Mitarbeiter sich doch erheblich um die Sicherheit der TEN SINGer sorgten. Unbeirrt von der Jagd hatten wir dennoch großen Spaß. Nach der Gruppenaktion teilten wir uns wieder auf um für eine weitere gute Stunde kreativ zu werden und weiter zu proben.

Nach dem Abendessen fand ein Casinoabend statt, bei dem die Teilnehmer Spiele wie Roulette oder Poker spielten und nebenbei leckere Cocktails schlürften.

Sonntagmorgen erfolgte nach dem Frühstück und dem Packen ein Werkstattgottesdienst, bei dem nochmal jeder in sich kehren und das Wochenende revue passieren lassen konnte.

Schon bald nach dem Mittag zogen die ersten TEN SING Gruppen los, um die Heimreise anzutreten. Gegen 2 waren dann der Wald und das Haus wieder allein und konnten sich von den lauten TEN SINGern erholen. Das Feedback des Regioprowos war durchgehend positiv, wir hatten viel Spaß miteinander, haben viel geprobt und geschafft und konnten tolle neue Leute kennenlernen.

Somit können alle ein gutes Fazit aus dem zwar anstrengenden, aber dennoch sehr schönen und produktivem Regioprowo ziehen. 

Wer probt denn schon für Punkrock?

(von Florian Vogel)
Wer probt denn schon für Punkrock?

Unter dem Zeichen eines Sterns, der deinen Namen trägt, wurde es in Anbetracht des nun bald nahenden HELIO Festivals nun doch final gesehen Zeit für die offizielle Livekaraoke Band, sich auf die Gassenhauer und Onehitwonder der vergangenen Jahrzehnte vorzubereiten. In den Gemäuern des CVJM Coswig hat man sich, fast schon wie bei professionellen Musikern, schon einmal 13 Songs zugemutet – more to follow – die ihr am Wochenende des wohl besten TEN SING Festivals Ostdeutschlands live performen könnt!

Wer die Instagram Livestreams verfolgt hat, darf sich schon mal recht kräftig auf ikonisches Mitgröhlrambazamba á la „It's my life", „Self Esteem" oder „Ein Stern" freuen!

Seid auch ihr vom 30.05.-02.06.2019 mit dabei und macht die Bühne euer Eigen! Ihr habt noch Songwünsche, die ihr unbedingt zum Besten geben wollt? Gebt hier eure Stimme ab!

PS: Wer sich Wonderwall wünscht, fliegt raus!

(Anm. d. Redaktion: Nein, tut ihr nicht, aber ihr dürft euch gern etwas anderes aussuchen) 

Gebetstag

12. Januar 2019

Wir möchten euch gerne einladen, mit uns gemeinsam auf besondere Weise in das neue Jahr zu starten. Bevor wir den neuen Aufgaben begegnen, soll Raum sein, um gemeinsam Gott zu begegnen. Wir laden euch deshalb herzlich zum CVJM-Gebetstag am 12. Januar 2019 auf das CVJM-Schiff in Dresden ein.

Es wird Zeit sein für Gebet, Lobpreis, Gemeinschaft und geistliche Impulse. Gerne möchten wir dabei auch konkret für die Anliegen eures Vereins beten und sind euch deshalb dankbar, wenn ihr Themen zur Fürbitte mitbringt bzw. uns zukommen lasst.

Programm:

  • 9:30 Uhr Ankommen & Begrüßungskaffee
  • 10:00 Uhr Lobpreis & geistlicher Impuls
  • 11:00 Uhr Austausch & Gebet
  • 12:00 Uhr Mittagessen
  • 13:00 Uhr Infos und Gebet für Ortsvereine + Landesverband
  • 15:00 Uhr Reisekaffee

Anmeldung: bis spätestens 9. Januar 

Mutig miteinander

 CVJM veröffentlicht Arbeitshilfe zur Arbeit mit Geflüchteten

Die Arbeitshilfe „Mutig miteinander" ist fertig! Darin findet ihr gebündelt Arbeitsmaterialien zu den Themenfeldern Flucht, Migration und Asyl. Damit wollen wir im CVJM die Arbeit mit Geflüchteten in der Kinder- und Jugendarbeit vor Ort in den Vereinen und Verbänden unterstützen.

Für alle Vereine, die Kinder- und Jugendarbeit betreiben und ihre Türen und Programme für Menschen mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung öffnen möchten oder bereits in dieser Arbeit aktiv sind, bietet die Arbeitshilfe viele Anregungen und Ideen.

Die Projektgruppe „CVJM und Geflüchtete" hat sich unter Leitung von Dorothee Pfrommer in den vergangenen drei Jahren im Besonderen diesem Thema im CVJM in Deutschland gewidmet. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht, sich gegenseitig ermutigt und beraten und neue Konzepte entwickelt. Ein großer Dank gilt allen Autorinnen und Autoren der Arbeitshilfe, die aus unterschiedlichen Mitgliedsverbänden des CVJM Deutschland kommen.

Die Arbeit der Projektgruppe endet mit dieser Arbeitshilfe, aber: In den kommenden Jahren wird der Fokus auf dem nächsten Schritt liegen, der interkulturellen Öffnung. Wie gelingt Integration noch besser? Wie kann das internationale und interkulturelle Potenzial des CVJM noch besser genutzt werden? Antworten auf diese und andere Fragen will man zukünftig in der neuen Projektgruppe „Interkulturelle Öffnung im CVJM" finden.

Die Arbeitshilfe „Mutig miteinander" kann ab sofort kostenfrei bestellt werden unter:
CVJM Deutschland, Im Druseltal 8, 34131 Kassel
oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Weitere Informationen unter: www.cvjm.de/integration 

Bist du oft traurig?

Monatsspruch für Oktober:
„Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir, mein Seufzen war dir nicht verborgen."Psalm 38,10

„Stell dir vor es gibt keinen Himmel. Es ist einfach, wenn du es versuchst. Keine Hölle unter uns, über uns nur Weltraum." So hat es vor vielen Jahren John Lennon in seinem berühmten Lied Imagine gesungen und diese Gedanken begegnen mir oft, wenn ich mit Menschen unterwegs bin, die von Gott nichts wissen wollen.

„Das was du Beten nennst, ist doch nur Selbstsuggestion. Gebete sind nicht mehr als nur der traurige Versuch, einen Sinn zu finden. Kontakt zu etwas zu haben, was es nicht gibt. Sich die Realität schön zu reden. Das Leben ist nun mal traurig. Also komm klar und lebe damit."

Glaube ist für mich genau das: Klar kommen in einer Welt, die nicht so ist, wie ich sie mir wünsche. Wo ich auch Zeiten erlebe, in denen ich nicht weiterweiß, wo mir nur noch das Seufzen bleibt. Da hilft es mir, dass es diesen Gott gibt, der sich mir zuwendet und mich hört, auch wenn ich nicht erfolgreich, gesund und beliebt bin. Diesen Zuspruch lese ich aus der Losung für diesen Monat. Gott sieht mich, auch mit meiner Sehnsucht, meinem Seufzen, meinen Tagen der Traurigkeit. 

Gott hat die Ewigkeit in dein Herz gelegt!

Monatsspruch für September:

„Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende." Prediger 3,11

Kürzlich hatte ich ein wunderbares Gespräch mit einer Frau über ihren Lebensstil als kinderloses Paar. So ganz nebenbei erwähnte sie dann, dass sie an die Reinkarnation glaubt und das Leben als Familie sicherlich in einem ihrer nächsten Leben kennenlernen wird. Ich stellte fest, dass ich noch recht wenig Menschen getroffen habe, die tatsächlich an die Reinkarnation glauben und dass mich dieser Glaube überrascht hat. Doch was weiß ich schon? Ich kann Anfang und Ende allen Lebens nicht ergründen, heißt es im Prediger (die Bibel). Weiter lese ich, dass Gott die Ewigkeit in mein Herz gelegt hat. Ich habe also eine Ahnung, dass das Leben nicht mit dem Sterben und zu Grabe tragen beendet ist. Das ist mir zurzeit besonders tröstlich, da ich meinen Bruder infolge einer schweren Krankheit dieses Jahr verloren habe. So schwer es auch ist, einen liebenswerten Menschen aus der Familie zu missen und die Sinnhaftigkeit dessen zu erahnen, so großartig ist auch die Gewissheit, dass es ihm jetzt um ein Vielfaches besser geht. Er wird wohl mit den Engeln kommunizieren und jubilieren und an der Seite Jesu sein. Das glaube ich wiederum.

Der Glanz der Ewigkeit

Die unmittelbare Begegnung mit dem Sterben und Tod löst in mir u. a. eine große Dankbarkeit und Zuversicht aus für das Jetzt und Hier. Die Alltagsprobleme, mit denen wir beispielsweise als Familie zu kämpfen haben, relativieren sich extrem. Die Prioritäten sortieren sich neu. Das Leben im Jetzt und Hier gewinnt an Wert. Ich werde achtsamer mit mir selbst und meinen Nächsten. Und das alles, weil der Glanz der Ewigkeit mitten in mein Leben hineinscheint. Mein verstorbener Bruder hat in seinem geistlichen Notizbuch einen Satz wie folgt geschrieben: „Das was ich wirklich geben kann, ist mein Leben." Damals hat er noch nicht gewusst, dass sein Leben mit 42 Jahren zu Ende sein wird. Für mich und viele andere wird dieses Selbstverständnis und diese Berufung zu einem Fingerzeig auf den lebendigen Gott. Gott hat in Jesus sein Leben für die gesamte Schöpfung dahingegeben, er ist für uns Menschen gestorben. Während unser Leben begrenzt ist und unsere Tage auf dieser Erde gezählt sind, hat Jesus den Tod überwunden und nimmt uns mit in seine Ewigkeitsdimension hinein. Ich kann die Ewigkeit nicht ergründen, doch sie ist schon in mein Herz gelegt!

Vielleicht magst Du Dir auch die Frage stellen: wie kann ich mein Leben schenken und mit anderen teilen? Ich lade Dich ein, die Schönheit im Jetzt und Hier wahrzunehmen und Dich daran zu erfreuen, denn Zukunft ist Jetzt. 

Impact – sich selbst auf die Spur kommen

Im November und Januar hatten wir zwei wunderbare Wochenenden, an denen wir uns mit dem DIENST-Profil auseinandergesetzt haben. DIENST ist ein Gabentest von Willow Creek, der eine Annäherung an eigene Gaben ermöglicht, die präferierte Zielgruppe für die eigene Mitarbeit fokussiert und den Persönlichkeitstyp erkennen lässt. Bei letzterem geht es z.B. darum ob man eher menschen- oder aufgabenorientiert und eher intro- oder extrovertiert tickt. Rico Weißbach vom BRUNNEN lehrt das schon viele Jahre mit viel Leidenschaft.

In den Mentoring-Gruppen haben wir dann nochmals genauer hingesehen. Es ist immer wieder toll zu erleben, wie einzelne eine Bestätigung für ihre aktuelle Mitarbeit erhalten oder auch nochmals ganz neu schauen, was zu ihnen passt. Die neuen Erkenntnisse werden auch bei der Mitarbeit bei HOLY eine Rolle spielen. Außerdem haben wir unsere inneren Ohren gespitzt und beim hörenden Gebet Eindrücke füreinander wahrgenommen und geteilt. Als Trainingsteam sind wir inzwischen schon gut zusammen gewachsen. 

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