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News

Neues aus dem CVJM Sachsen

Zukunft des CVJM

Nachdem dieses Jahr das 175-jährige Bestehen des CVJM ausgiebig gefeiert wurde, fragten wir uns im Redaktionsteam: Wie geht es weiter? Was kommt danach? Wie wird CVJM in 25 Jahren aussehen? Was gibt es für Visionen? Matthias Kaden schreibt dazu einleitend:

„Die Richtung stimmt!" – So kann ich es immer wieder einmal auf Hinweisschildern in der Stadt lesen, meistens in Verbindung mit dem berühmten goldenen „M". Wenn ich gerade vorhabe, meinem Körper Fastfood zuzutrauen, hilft mir diese Aussage, sonst eher nicht. Ob die Richtung stimmt, kann ich nur beurteilen, wenn ich das Ziel kenne, ansonsten gilt: „Wer vom Ziel nichts weiß, wird den Weg nicht finden" (Christian Morgenstern).

Ins Auto steige ich selten ohne Ziel, außerdem helfen mir moderne Navigationsgeräte, um gut in der Spur zu bleiben. Wie ist das in unserer CVJM-Arbeit? Was erwarten wir von der Zukunft und welche Ziele steuern wir bewusst an? Wer und was hilft uns, kluge Entscheidungen auf dem Weg zu treffen?

Die vorliegende Ausgabe des CVJM-Magazins möchte dabei helfen, die Zukunft der CVJM-Arbeit mutig und bewusst mitzugestalten und bietet dazu viele inspirierende Impulse. Dabei gilt: Als Christen dürfen wir hoffnungsvoll nach vorne schauen, denn wir wissen, wer auf uns zukommt - Jesus.

In diesem Heft gibt es außerdem wieder vieles zu entdecken rund um die CVJM-Arbeit in Sachsen. Ob Mentoring-Weiterbildung, fließende Räume beim Ehrenamtlichentag, Graffiti-Workshop oder Ehe-Wochenende – CVJM-Arbeit in Sachsen ist bunt und ich bin Gott von Herzen dankbar für die vielen Möglichkeiten, die er uns schenkt, mit Menschen gemeinsam unterwegs zu sein.

Ich schreibe diese Zeilen kurz nach der Rückkehr von der Mitgliederversammlung des CVJM-Deutschland. Dort ist er mir wieder einmal begegnet, der alte Jungschargruß: „Mit Jesus Christus mutig voran!"

In diesem Sinne wünsche ich euch eine inspirierende und ermutigende Lesezeit mit wertvollen Entdeckungen. 

Neugierig geworden? Dann klickt einfach hier und lest weiter, viel Spaß!

Im Osten geht die Sonne auf

Es ist Samstagmorgen, gefühlt noch vor dem Aufstehen. Ich sitze neben CVJM-Volleyballfachwart Thomas Seidel (SRS) auf der Autofahrt in Richtung Osten. Wir erleben einen spektakulären Sonnenaufgang. Doch unser Ziel ist Görlitz. Dort finden die diesjährigen Volleyball-Sachsenmeisterschaften von Evangelischer Jugend / CVJM statt.

Im Vorfeld gab es für Thomas zeitaufwändige Kontakte und Kontaktversuche, um ein möglichst großes Teilnehmerfeld zu schaffen. Kurzfristig gab es drei weitere Absagen. Ein wenig frustriert diskutierten wir die Situation und ermutigten uns zum Weitermachen.

Mit dem Betreten der Halle änderte sich unsere Stimmung. Lächelnd waren wir beide in unserem „Wohnzimmer" angekommen. Mirko Simmank vom gastgebenden CVJM Görlitz begrüßte uns freudig. Wir sind seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden - Sport und Glauben verbinden uns! Mirko begann mit einer Andacht, in der er uns aufforderte, die Begegnung mit Gott auch immer wieder im Alltag zu suchen. Thomas übernahm die Turnierleitung, ich durfte die Ansagen machen und Mirko war für die Organisation im Hintergrund zuständig, Unsere Aufgaben erledigten wir routiniert in hervorragender Zusammenarbeit. Uwe vom CVJM Görlitz versorgte die Spielerinnen, Spieler und Gäste liebevoll und originell mit Snacks und Getränken.

Neun Teams nahmen am Turnier teil und es gab viele spannende Begegnungen (Klick hier für Bilder). 
Hier die Ergebnisse:

  1. JG Bernsdorf
  2. JG Skassa
  3. CVJM Löbau
  4. JG Deutsch Gornbach
  5. JG Stolpen
  6. Alter Schafstall Annaberg
  7. CVJM Görlitz
  8. Die Glorreichen 6
  9. JG Hainichen

Unter Gottes Segen traten wir zufrieden die Heimreise Richtung Westen an, dem Sonnenuntergang entgegen. 

Herzliche Einladung nach Glauchau

„Die Stadt auf dem Berg" lautet das Thema am 31. Oktober 2019 in der Sachsenlandhalle Glauchau.

weitere Infos hier

Stimmt dein Bauplan?

Wenn der HERR das Haus nicht baut, arbeiten seine Erbauer vergebens daran.
Psalm 127,1

Jetzt wohnen wir in Chemnitz. Für uns eine neue Stadt. Nach Rostock hierher zurückzukehren ist besonders. Ungefähr 20 Jahre ist es her, dass ich von hier fort ging. Für uns ist es neu. Ungewohnt. Aber jetzt sind wir hier, lernen unsere neue Wohnung kennen, unsere neuen Nachbarn, unsere neue Gemeinde, die Schule und den Kindergarten unserer Kinder. Auch meine neue Arbeit hier im Landesverband.

Und dann halte ich ein Geschenk meiner Rostocker Gemeinde in den Händen: Ein Buch mit vielen Bildern und Erinnerungen unserer gemeinsamen Zeit. Auf einer Seite sind auch Bilder einer Bauphase der Gemeinde. Neben der Baustelle stand ein Transparent mit eben diesem Psalm. Das berührt mich. Momentan mache ich, was das angeht vieles richtig. Ich erlebe, wie Jesus hier in Chemnitz unser „Haus" baut, ich darf ihn gerade in dieser Umbruchsituation ganz bewusst erleben. Solche Stresszeiten haben ja immer den Vorteil, dass man da Gott als Gegenüber etwas deutlicher spüren darf.  

Aber ich kenne es auch anders. Wenn alles läuft und das Leben seinen Alltag gefunden hat, verliert man gerne auch mal aus den Augen, was man eigentlich gerade baut und wer mit dabei ist (das kann man auch ganz gut beobachten, wenn man einen ganzen Tag am Strand verbringt und Sandburgen mit den Kindern baut). Besonders in diesen Zeiten ist es gut, regelmäßige Punkte zu haben. Punkte zum gemeinsamen Vergleich – sind dein Bauplan und der Bauplan Gottes noch gleich? Wenigstens ähnlich? Welche Zeit nimmst du dir dafür? Wie verstehst du Gottes Bauplan am besten? Im Gebet? In der Gemeinschaft? In der Bibel? Es braucht immer alle drei. Aber dazwischen haben wir alle unsere ganz eigene Baustellensprache mit Gott.

 Von Baustellensprache habe ich im Moment übrigens ganz viel. Immerhin haben meine beiden Kinder und ich auf unserem Balkon fast ganztägig ein Livewimmelbuch mit gleich 2 Häusern, die neben uns gebaut werden. Ob die Jungs da unten ihre Häuser mit Gott bauen, weiß ich nicht. Genau wie denen wünsche ich euch aber genau das. Nachhaltig bauen ist grad mega im Trend und bei Gott gibt's das schon seit Anbeginn der Zeit.
Also: Seid nachhaltig und baut eure „Häuser" mit ihm, Jesus. Ewige Werte schafft nur er mit euch.

NEW GENERATION Event

07.12.2019 | 19.00 Uhr

BÜHNENFIEBER - Pop Rock Hiphop

mit GOOD WEATHER FORECAST [Powerpop], CHIOPS [Alternative Poprock], JONNES [Pop] und MARVIN [Hiphop]

im Club KRONE Chemnitz

VVK 14 Euro, AK 18 Euro | Tickets unter www.krone-club.de
Club KRONE, Augustusburger Str. 167, 09126 Chemnitz

www.krone-club.de

www.facebook.com/events/377607816517136/ 

Wie gefährlich sind Schönheitsideale?

So lautet die Überschrift eines Artikels im neuen CVJM-Magazin "Körper". Renee Rock schreibt einleitend:

"Liebe Leserin, lieber Leser, unser Körper ist von Gott geschaffen als Haus, in dem wir wohnen. Somit ist unser Körper Heimat für unseren Geist und unsere Seele. Körperlichkeit bedeutet Sinnlichkeit: zu schmecken, zu riechen, zu sehen, zu hören, zu spüren, sich zu bewegen und im Gleichgewicht zu bleiben. Wie selbstverständlich ist unser Körper in Bewegung! Wir nutzen unsere Gliedmaßen, Muskeln und Gelenke um uns fortzubewegen. Sich bewegen zu können, ist ein wunderbares Geschenk.
Sportliche Bewegung leistet einen Beitrag für diese Beweglichkeit. Gut, dass wir im CVJM zahlreiche Sportaktivitäten anbieten! Sport im CVJM hat immer etwas mit Lebenslust und Lebensfreude zu tun. Lebensfreude, die von innen kommt, dürfen wir weitergeben. Unsere Körperhaltung sagt dabei oft mehr als tausend Worte. Als CVJMer wenden wir uns den Mitmenschen zu: mit einem freundlichen Lächeln, mit einem hoffnungsvollen Blick, mit einer aufmunternden Geste. Wir sind Hoffnungsgeber und Ermutiger.
Und wir dürfen das Leben feiern! Anlass zum Feiern gab es für den CVJM weltweit. Schon seit 175 Jahren ist diese geniale Idee Realität. Der CVJM mit seinem Dreieck steht für die Einheit von Seele, Geist und eben dem Körper. Sich jung fühlen nach 175 Jahren, ist möglich. TEN SING Sachsen feierte zugleich die vergangenen 30 Jahre. HELIO war die gemeinsame Feier von TEN SING und Landesverband Sachsen. Im Regionalteil begrüßen wir darüber hinaus unseren neuen Referenten für TEN SING und jugendmissionarische Arbeit.
Außerdem findest du in diesem Magazin, was z. B. in der Bibel für Aussagen über unseren Körper zu finden sind. CVJM heißt auch, sich fit zu halten, ohne dem Körperkult zu verfallen (S. 12-15). Ich wünsche uns eine bewegte Zeit. Und in eigener Sache: Ich darf wieder Teil dieser Bewegung sein und freue mich auf euch!
Herzliche Grüße, Renee Rock"

Außerdem gibt es ja seit kurzem 12 zusätzliche Seiten mit umfangreichen Infos und Impulsen aus dem CVJM Deutschland - ein Grund mehr, den folgenden Link zu klicken: CVJM-Magazin 4/19

Viel Spaß beim Lesen!

Neuer Schwung im Jugendtreff des CVJM Mittweida

Johanna Krebs ist die neue Sozialarbeiterin im offenen Treff des CVJM Mittweida e.V.

Seit Montag, dem 9. September, 14 Uhr, ist der offene Treff „ drop in" am Technikumplatz in Mittweida wieder regelmäßig geöffnet. Die neue Sozialarbeiterin Johanna Krebs (23 Jahre) freut sich darauf, Ansprechpartnerin für Kinder und Jugendliche zu sein, sie kennen zu lernen und mit ihnen gemeinsam Freizeit zu gestalten.
Für die ersten Wochen hofft Johanna, dass sich die Neuigkeit schnell herumspricht und viele frühere und auch neue Besucherinnen und Besucher neugierig sind. Jeder junge Mittweidaer ab 8 Jahren ist herzlich eingeladen. „Der 'drop in' soll für die Kinder und Jugendlichen ein Ort sein, an dem sie sich wohl fühlen. Sie sollen wissen, dass im Jugendclub immer jemand ein offenes Ohr für sie hat – egal ob es um Liebeskummer geht oder um Probleme in der Schule oder mit den Eltern", sagt Johanna.

In den erweiterten Öffnungszeiten wird es regelmäßige Angebote geben wie zum Beispiel Hausaufgabenhilfe, (alkoholfreie) Cocktailabende, Spielemachmittage, Kreativangebote mit Musik und Basteln, Kickerturniere, gemeinsames Kochen und Backen oder Motto-und Themen-Tage. Dabei will Johanna Krebs natürlich auch nach den Interessen und Wünschen der Jugendlichen fragen und auf das eingehen, was für sie gerade wichtig ist.

Der „drop in" war nach dem Weggang des hauptamtlichen Sozialarbeiters Jonathan Jurenka seit Juni dieses Jahres geschlossen. Nachfolgerin Johanna Krebs stammt aus Thum und hat an der Evangelischen Hochschule Moritzburg Religionspädagogik mit sozialarbeiterischem Profil studiert. Der „drop in" ist ihre erste Stelle nach dem Studienabschluss.
„Während des Studiums habe ich mein sozialpädagogisches Praktikum im offenen Kinder- und Jugendtreff des CVJM Leipzig absolviert. Dort ist mir klar geworden, dass diese Arbeit meine Berufung ist. Als Christin möchte ich vorleben, dass jeder Mensch gleich wertvoll und wichtig ist, und Toleranz und gegenseitige Annahme unter den Kindern und Jugendlichen fördern. Jetzt freue ich mich auf die Jugendlichen in Mittweida und auch auf die Zusammenarbeit mit meiner Kollegin Stephanie Klotz von Streetwork Mittweida und allen anderen in der Stadt, denen Kinder und Jugendliche am Herzen liegen."

Helmut Hammer vom Vorstand des CVJM Mittweida e.V.: „Wir freuen uns, dass wir mit Johanna die Stelle so bald und so gut besetzen konnten, und dass wieder jemand für die Kinder und Jugendlichen da ist, ihnen zuhört und mit ihnen gemeinsam Freizeit gestaltet. Wir wünschen Johanna Gottes Segen und gutes Gelingen für ihre Arbeit."

Der „drop in"

Die tropfenförmigen Lampen im Obergeschoss des „T9" am Technikumplatz 9 in Mittweida gaben dem offenen Kinder- und Jugendtreff „drop in" seinen Namen. „Drop in" heißt übersetzt auch so viel wie „Komm vorbei! Schau rein". Der Name ist Programm.

Seit dem Jahr 2015 ist der Treff im „T9" zuhause und zählt wöchentlich bis zu 80 Besucherinnen und Besucher.

Seit Juli 2018 beschäftigt der CVJM Mittweida e.V. auch die Streetworkerin Stephanie Klotz. Mit beiden Arbeitszweigen – mobile Jugendarbeit sowie offene Kinder- und Jugendarbeit – hat die Stadt Mittweida den CVJM Mittweida e.V. beauftragt.

Öffnungszeiten des "drop in":

Montag: 14 bis 20 Uhr
Dienstag: 14 bis 19 Uhr
Mittwoch: 14 bis 20 Uhr
Donnerstag: 14 bis 19 Uhr
Freitag: 14 bis 22 Uhr
Samstag: 16 bis 21 Uhr (jeden 2. und 4. Samstag im Monat)
Sonntag: geschlossen

Allgemeine Informationen zum CVJM Mittweida e.V. und zu den Arbeitszweigen unter www.cvjm-mw.de

Versteckte Lebenskraft

Kürzlich bin ich mal wieder auf ein sehr vitalisierendes Bild gestoßen: die Rose von Jericho. Ein Knäuel aus sichtlich totem kleinem Geäst wird in eine Schale mit kaltem Wasser gesetzt und es entfaltet sich ein frisches grünes Blattwerk. Die Rose von Jericho ist ein Wüstengewächs und hat sich somit an die heißen und trockenen Phasen des Lebens angepasst. Sie schützt den Samen für die Vermehrung, um zu optimalen Keimzeiten, diesen verbreiten zu können. Bei einem kräftigen Regenguss verwandelt sie sich und dies immer und immer wieder. Welch ein Wunderwerk für unser Auge und unsere Seele.

Wie viele Dinge gibt es im Leben, die wir für leblos, langweilig, eintönig wahrnehmen. Doch steckt in diesen Dingen vielleicht viel mehr Energie als wir ihnen zutrauen?

Wie schnell passiert es, dass wir uns von einem ersten Eindruck täuschen lassen. Wir nehmen jemanden als unattraktiv oder erschöpft wahr, kommt er jedoch in eine andere Umgebung, dann blüht er regelrecht auf.

Für viele beginnt nach dem Sommer wieder eine neue Phase in der Schule oder im Arbeitsleben. Ich wünsche jeder und jedem, dass er und sie sich am rechten Platz empfinden kann und dort auf Menschen trifft, die das Potential in einem erkennen und dazu beitragen, dass es sich entfalten darf. Gott kennt uns am besten und weiß, was alles an Gaben und Fähigkeiten in uns steckt. Er möchte durch und mit uns wirksam werden.

Die Rose von Jericho ist auch ein schönes Symbol für die Auferstehung. Jesus ist für uns gestorben und auferstanden. Er hat den Tod überwunden. Das gibt mir Kraft auch durch Durststrecken und Zeiten, in denen ich mehr Fragezeichen an das Leben habe als hilfreiche Antworten, hindurchzugehen. Er ist da und glaubt an mich. Er schenkt mir heute Leben(skraft) und sogar Leben über unser irdisches Dasein hinaus. Das ist wunderbar. 

Ein klarer Auftrag

Monatsspruch Juli 2019:

Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe

Matthäus 10,7

Im bekanntesten Gebet der Christenheit, dem Vaterunser, beten wir Christen „Dein Reich komme." 
Menschen haben eine tiefe Sehnsucht nach einem Ort des Friedens, der Heilung, der Gerechtigkeit, des lebendigen Lebens. Für die Bibel ist dieser Ort das Reich Gottes, sein Himmelreich. Noch ist es nicht da. Aber es ist nahe! Das ist eine klare Aussage der Hoffnung! Wir im CVJM sind beauftragt, Hoffnungsgeber zu sein. Wir tun das in einem Umfeld, wo es so viel Hoffnungslosigkeit gibt.

Das Lebenstempo unserer Zeit ist atemberaubend.
Der Leistungsdruck für den einzelnen ist dabei enorm.
Scheinbar dreht sich alles um Konsum und Maximalprofit.
Es werden tödliche Kriege geführt.
Pures Machtstreben versteckt sich hinter Ideologien und Glaubenssystemen.
Die herrschende Devise lautet: Immer mehr, koste es was es wolle.
Selbst in unserem friedlichen Land ist nicht wirklich Frieden.
Menschen sind zutiefst frustriert und verunsichert.
Ungerechtigkeiten werden immer stärker empfunden.
Es bleibt nicht nur bei verletzenden Worten. Gewalt nimmt drastisch zu.
Es verstärken sich Gefühle wie Ohnmacht und Hilflosigkeit.
Es mangelt an Orientierung und Lebenssinn.
Menschen werden mutlos, werden einsam und krank.

Der Zustand der Welt, wie ihn die Bibel eindringlich beschreibt, ist in den letzten 2000 Jahren nicht wirklich besser geworden. Gerade deshalb ist die Monatslosung „Geht und verkündet: das Reich Gottes ist nahe!" aktueller denn je. Natürlich können wir den oben beschriebenen Zustand schulterzuckend akzeptieren.„Da hilft nur noch beten", denkt so Mancher. Ja, wir dürfen zuallererst beten und eine Veränderung herbeibeten! Aber: Wir sind unmittelbar von Jesus aufgefordert, zu gehen und aktiv zu werden.

Die Botschaft der Hoffnung auf das Himmelreich zu verkünden, ist mutig. Vielleicht wirst du belächelt oder ausgelacht!? Auch der Begriff „Reich" ist ja heutzutage schon politisch inkorrekt. Zum Losgehen ist Bewegung nötig, sind Schritte erforderlich. Es braucht den, der mit dir geht. Du brauchst Klarheit über deinen Auftrag. Welche Kunde (Botschaft) bringst du welchem Kunden (Zielgruppe)? Als Verkündiger solltest du selbst Gottes Nähe erfahren haben und ein Zeuge für ihn sein.

Das Himmelreich steht unter der Herrschaft Gottes.

Menschen in seinem Herrschaftsbereich ordnen sich unter und lassen los. Sie vertrauen ihr Leben der Sorge Gottes an. Sie fragen nach seinem Willen, fragen nach seinem Plan für ihr Leben. Im Herrschaftsbereich Gottes geschieht Heilung durch ihn und im Vertrauen auf ihn. Süchte verlieren ihre Kraft. Ängste verschwinden. Depressionen weichen einem neuen Lebensmut! So von Gott berührte Menschen verändern sich. Sie übernehmen die Hauptrolle in ihrem Leben und überlassen Gott die Regie. Demut, Ehrlichkeit zu sich und anderen, Gelassenheit und Lebensfreude strahlen diese Menschen aus. Es herrscht der Geist der Liebe und Freundlichkeit. Der Frieden Gottes ist spürbar. Sein Licht scheint n der Dunkelheit dieser Zeit.

Es ist schön, dass wir im CVJM Anteil haben, dass das Gottes Reich bei jungen Menschen und unter ihnen anbricht. Es kann bei jedem von uns anfangen: in uns und mit uns.Veränderung ist möglich, immer wieder neu.

Viele egozentrische, stolze und autonome Menschen der Gegenwart lehnen jedoch Gott ab, wollen nur sich selbst leben. Doch die entscheidende Frage ist nicht: Existiert Gott? Sondern: Wer oder was ist dein Gott? So gibt es heute Götzen z.B. Mammon, der für die Herrschaft des Geldes und der Macht steht- mit seinen Gehilfen Stolz, Neid, Gier, Maßlosigkeit. Sie beherrschen viele Menschen der Gegenwart. So gibt es vielerlei Süchte, von denen sich Menschen abhängig machen. Und es gibt die Dämonen der Angst, der Einsamkeit von Perspektivlosigkeit und Leere.

Aber: Gott ist immer noch stärker und größer!

Wer die Bibel zu Ende liest, erfährt, dass der Himmel auf die neue Erde kommt und Gott bei den Menschen wohnen wird am Ende der Zeiten. Erst dann wird es absoluten Frieden, absolute Gerechtigkeit und absolute Heilung geben. Wir kommen mit jedem Tag dem Ende näher. Aber dieses Ende ist ein Ende ohne Schrecken. Dieses Ende ist ein neuer Anfang!

Das Himmelreich ist nahe! So möchte ich Dir zum Schluss fröhlich zurufen. Du kannst jetzt schon einen Vorgeschmack in Dir spüren und dich auf die Zukunft freuen! 

HELIO in Bildern

Es war großartig und hier sind ein paar wenige Bilder, die das Ausmaß an Schönheit erkennen lassen können.

Mach' deinen Geist locker!

Unsere Referentin Sibylle Wilkening schreibt im Editorial des CVJM-Magazins 3/19

Im CVJM beschäftigen wir uns beim 175-jährigen Jubiläum mit unseren Grundwerten. Das Dreieck beschreibt die drei wichtigen Schwerpunkte im CVJM: »Leib, Seele und Geist«, wir wollen Menschen in ihrer Ganzheitlichkeit ansprechen. In dieser Ausgabe geht es um den »Geist«. 

Geist wird in verschiedenen Sprachen unterschiedlich übersetzt: altgriechisch [Pneuma, Psyche]; lat. [Spiritus]; hebr. [Ruach] und franz. [Esprit]. Der Begriff wird in der Theologie, Psychologie und Alltagssprache verwendet. 

Von welchen Fähigkeiten sprechen wir, wenn wir den Geist des Menschen bedenken? 

Wir sprechen vom Wahrnehmen und Lernen sowie von sämtlichen Formen des Denkens wie z.B. Überlegen, Entscheiden, Planen oder Strategien verfolgen. Dazu finden wir vertiefende Aussagen auf den ersten Seiten des Magazins, z. B. wie Gott unserem Verstand begegnet. Bei der Programmierung von Robotern wird besonders deutlich, wie genial Gott den menschlichen Geist angelegt hat (S. 10). Doch manche Menschen können dieses Potential nicht selbständig entfalten. Hier liegt eine große Aufgabe vor unseren Füßen (S. 12/13). Auch ganz neue Herangehensweisen an Probleme wie z. B. »Design Thinking« (S. 14/15) werden in diesem Magazin beleuchtet.

Im hinteren Teil lesen wir, was uns in Sachsen beschäftigt hat. Die Konfifactory z. B. war ein besonderer Höhepunkt, auch der Freundeskreis mit seiner Gemeinschaftsstärkung. Weiter bewegt uns die Frage nach Neugründungen von CVJM-Vereinen, da wir in Sachsen missionarisch unterwegs sein wollen. Vielleicht ist es eine Möglichkeit für Dich, mit Deiner Idee Außenstehende mit einem CVJM Startup zu erreichen? 

Wenn unser Geist vom Heiligen Geist durchdrungen und erfüllt wird, welch eine Bereicherung wird das für unser Leben und unsere Grundwerte im CVJM sein! 

In diesem Sinne ein »geisterfülltes« Lesen.


Freundeskreis-Treffen in Chemnitz

"Wir werden alle älter - bei Jesus kannst du Jünger werden und bleiben!" Mit diesem Wortspiel begann unser stellvertretender Vorsitzender Ralf Gotter die Andacht zum Freundeskreistreffen am 8. Mai im Röhrsdorfer Park, Chemnitz. Mehr als 20 Senioren waren freudig der Einladung des Arbeitskreises "Freundeskreis" gefolgt.

Ralf Gotter sprach darüber, wie die ersten Jünger begannen, Jesus nachzufolgen. Dieser sagte damals zu Philippus: "Komm, folge mir nach." Das haben auch viele unserer älteren Freunde getan - sie haben ein Leben lang in ehrenamtlichen Diensten oder hauptamtlichen Funktionen den Weg bereitet, damit junge Menschen zu Jesus finden konnten. Diese Nachfolge geschieht immer in einer Gemeinschaft, die gepflegt werden muss. Man sah den Anwesenden an, wie gern sie miteinander im CVJM oder früher im Jungmännerwerk unterwegs gewesen waren. Kaum war die Andacht zu Ende und der Kaffee ausgeschenkt, da begann schon ein fröhliches "Geschnatter". Erinnerungen wurden ausgetauscht und gegenseitig nach dem derzeitigen Befinden gefragt. Man dachte dankbar an die, die schon in die Ewigkeit vorausgegangen waren und freute sich über jeden, der an diesem Kaffeetrinken teilnehmen konnte.

Nachdem die wichtigsten Neuigkeiten und Erinnerungen ausgetauscht waren, berichteten Ralf Gotter und Wolfgang Freitag von aktuellen Trends in Kirche und CVJM. Mit einem fröhlichen Lied ging der Nachmittag dann auch schon zu Ende. Das Verabschieden zog sich hin und man merkte: Solche Treffen sind unendlich wichtig, gerade für die, die aus Altersgründen nicht mehr an großen Veranstaltungen teilnehmen können. Deshalb auch ein dickes Dankeschön an die jüngeren Teilnehmer, die sich die Zeit genommen haben, den Älteren zuzuhören und sie wertzuschätzen. 

Fit für die Kinder- und Jugendarbeit

Spaghettiturm
EC-Referentin Lui

An einem schönen Fleckchen Erde im tiefen Erzgebirge trafen sich 24 Junge Leute für fünf Tage zur Juleica-Schulung in der Hüttstattmühle. Die Referentinnen vom EC und CVJM machten die Kinder- und Jugendmitarbeitenden fit für eine verantwortungsbewusste Jugendarbeit. Besonders lebhaft wurde es bei der Demokratiebildung: Die Teilnehmenden hatten in fünf Gruppen die Aufgabe, einen möglichst hohen Turm aus Spaghetti, einem Marshmallow und Klebeband zu bauen. Engagiert wurde experimentiert und kommuniziert. Der Siegerturm war 106 cm groß! Auch geistlich wurden alle gefordert: Alle durften eine eigene Andacht zum Besten geben und erhielten Impulse, wie diese geschaffen werden kann. 2020 gibt es die 2. Auflage des Kooperationsprojektes.

Premiere Grundkurs Mentoring

Grundkurs Mentoring April 2019

  Mit voller Belegung startete am 6. und 7. April der Grundkurs Mentoring auf dem CVJM-Schiff in Dresden. Eine bunte altersgemischte Gruppe von Haupt- und Ehrenamtlichen interessierten sich dafür, (junge) Menschen (geistlich) zu begleiten und Nachwuchs zu fördern. In starker Orientierung an die Lehrinhalte des Christlichen Mentoring Netzwerk (cMn) kam die Gruppe als Ganzes und in Kleingruppen in interessanten Austausch. Dazu wurden auch die Sonnendecks gerne genutzt. Was heißt es, sich auf Augenhöhe zu begegnen und doch einen Wissens- und Erfahrungsvorsprung zu haben, der dem Mentee zugute kommen soll? Damit der wertvolle Stoff nicht gleich wieder verpufft, gab es ihn in großen Teilen an die Hand. 12 der 15 Teilnehmenden fühlten sich für die Aufgabe eines Mentors klar motiviert durch das Seminar und der eine oder andere wird sich zu den Aufbaumodulen im Januar/März und Mai 2020 wiedersehen. Eine schöne Aussicht! Doch zunächst findet vom 22.-23.11.2019 der 2. Grundkurs statt. Willkommen an Bord!

Konfifactory feel@home

Vom 28.-31. März war es wieder so weit. Die Konfifactory hat mit über 80 Leuten in der Strobel-Mühle Einzug gehalten. Die Konfis aus vier sächsischen Regionen haben in den vier Tagen viel gehört, erlebt und gemacht, ob beim Geländespiel oder verschiedensten Workshops. Immer wurde nicht nur gehört, sondern auch selbst gemacht. Neben einer großartigen Band gab es inspirierende Themen, die in den Kleingruppen weitergedacht werden konnten. Besonderes Highlight: Eberhard Heiße, der am Freitagabend aus seinem Leben erzählt hat. Die Konfis hingen an seinen Lippen und einige meinten, dass er auch gerne noch eine Stunde länger hätte reden können. So hatten wir erfüllte und ausgefüllte Tage und sind trotz Zeitumstellung am Sonntag alle wieder vom Hof gefahren. Dank an das Team der Strobel-Mühle, die Mitarbeiter und für die gute Kooperation mit dem Team der Jugendkirche Chemnitz.

Die Seele des CVJM

Unsere Referentin Lydia Schädlich schreibt im Editorial des CVJM-Magazins 2/19:
"Wie geht es eigentlich deiner Seele?" – eine Frage, auf die ich spontan gar nicht so schnell eine Antwort parat hätte. Nichtsdestotrotz haben die Menschen zahlreiche Ideen, was der Seele gut tut, da fällt selbst mir sofort eine Menge ein. 

Dabei merke ich, dass ich mich eher selten frage, wie es meiner Seele geht. Vielleicht auch, weil das Wort »Seele« so schwer (be-)greifbar ist. Erst ein Mangel an Seelenpflege oder Seelsorge zeigt mir ein Ungleichgewicht auf, das sich oft dann auch in meiner körperlichen, geistigen und geistlichen Verfassung deutlich widerspiegelt. 

Dietrich Bonhoeffer verfasste einst dazu sehr eindrückliche Worte: "Du, Mensch, hast eine Seele; schau, daß du sie nicht verlierst, daß du nicht eines Tages vom Taumel des Lebens – des Beruflebens und des Privatlebens – erwachst – und sehen mußt, daß du innerlich hohl geworden bist, ein Spielball der Ereignisse, ein Blatt vom Winde hin- und hergetrieben und verweht – daß du ohne Seele bist. Mensch hab acht auf deine Seele; was sollen wir sagen von jener Seele: sie ist das Leben, das Gott uns gegeben hat; sie ist das, was Gott an uns geliebt hat, was er aus seiner Ewigkeit heraus angerührt hat, sie ist die Liebe in uns und die Sehnsucht und die heilige Unruhe und die Verantwortung und die Fröhlichkeit und der Schmerz, sie ist göttlicher Odem gehaucht in vergängliches Wesen. Mensch, du hast eine Seele." 

Doch was ist nun die Seele des CVJM? 
Keine einfache Frage. Auf jeden Fall gehört die Seele zum ganzheitlichen Ansatz des CVJM, nämlich sich um Seele, Geist und Körper der Menschen zu bemühen. Das war das Hauptanliegen des YMCA/CVJM-Gründers George Williams. Das vorliegende CVJM-Magazin ist das erste Heft von drei, die sich mit dieser Thematik beschäftigen wollen. 

Begonnen wird mit einer Begriffsbestimmung und schon dort wird deutlich, wie umfassend und zugleich schwer fassbar dieser Begriff ist. Was sind z. B. Seelenverwandte? Auf Seite 10 lesen wir von Sarah und Vladi, die sich als solche empfinden.

Wenn man in die Bibel schaut, wird es aber auch nicht einfacher, denn  sie liefert keine Definition. Aber es gibt Anhaltspunkte dafür, dass der Mensch aus verschiedenen "Bausteinen"​ besteht, von denen man einen als Seele bezeichnen kann. Der Arzt Robert Wilhelm aus Elbingerode findet dazu interessante Aspekte auf Seite 12/13.

Liest man dagegen auf Seite 6/7 die Schilderungen von Michael Götz, dem Generalsekretär des bayerischen Landesverbandes, dann versteht man schon besser, was die Seele des CVJM sein kann, nämlich packende Kinder- und Jugendarbeit.

Auf insgesamt 36 Seiten bekommt man ein Gefühl dafür, wie unterschiedlich und vielfältig die Seele des CVJM zum Ausdruck kommt, nicht zu letzt auch in Sachsen, wo wir ab Seite 28 vom TEN SING-Festival, der Seele des BRUNNEN e. V. oder dem neuen CVJM Lichtblick in Niederlauterstein lesen können - viel Spaß dabei!

P.S. Auf S. 32 ist eine kleine Panne passiert. Der Text von Ralf Gotter zum Spendenaufkommen bezieht sich auf das vergangene Jahr, die Zahlen jedoch dokumentieren das aktuelle Spendenaufkommen dieses Jahres bis zum 12. Februar.

Wofür schlägt dein Herz?

Monatsspruch März 2019:
Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu und dient ihm allein. 1. Samuel 7,3

Was für ein wegweisendes Wort von dem Prophetenjunge Samuel an das Volk Israel. Doch wie ist es zu verstehen?

Das Volk Israel hatte sich ordentlich verirrt. In der kriegerischen Auseinandersetzung mit anderen Völkern hat es viel Energie gelassen. Klammheimlich oder ganz offensichtlich wurden jetzt die Baale und Astarten – fremde Gottheiten – angebetet. Wo war dieser angeblich starke und alleinige Gott des jüdischen Volkes, der Retter in der Not?

Was ist das Herz?

Samuel spricht erstaunlicherweise von dem Herzen. Das Herz ist im biblischen Verständnis allumfassend: es ist Sitz des leiblichen Lebens, der Seele mit ihren Gefühlen und des Geistes, der den Menschen befähigt, Zusammenhänge zu erkennen und Vorgänge kritisch zu beurteilen. Es ist der Ort der Begegnung mit dem Reden und Handeln Gottes.

Biologisch gesehen ist das Herz der wichtigste Muskel des menschlichen Organismus. Drei Milliarden Mal schlägt das Herz im Laufe eines Menschenlebens und pumpt dabei etwa 250 Millionen Liter Blut durch den Körper – eine unglaubliche Leistung, mit der kein anderer Motor so schnell mithalten kann. Das Herz gleicht einem Wunderwerk!

Doch für was schlägt unser, dein Herz?

Die meisten Menschen lieben es, selbstbestimmt zu leben. Es ist ein hoher Wert in einer freiheitlich demokratischen Gesellschaft und das ist gut so. Dennoch denke ich, dass wir daran erkranken. Übrigens sind Herz-Kreislauferkrankungen die Todesursache Nr. 1 in Deutschland. Geht man dieser Selbstbestimmung auf den Grund, so steht sie in einem engen Zusammenhang mit hohem Erfolgsdruck, mit sozialer Ungerechtigkeit oder Ausbeutung lebensförderlicher Ressourcen. Oftmals leben wir auf Kosten anderer, indem wir unsere Bedürfnisse selbstbestimmt befriedigen.

Samuel dagegen wendet unseren Blick auf Gott und lädt uns ein, unsere Sinne auf ihn zu richten und unser Denken und Handeln von ihm bestimmen zu lassen. Dabei mag er das Herz Gottes vor Augen haben. Es ist voller Liebe, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit. Er lädt Dich zu einer Herzensbeziehung ein. Die schönsten Herzensbeziehungen sind diejenigen, bei denen das Gegenüber einfach alles ist! Dann werden die Liebestaten nicht auf- und abgerechnet, sie erfolgen in echter Hingabe, Treue und Begeisterung. Gott zeigt uns dies in dem Opfertod seines Sohnes Jesus Christus.

Du bist eingeladen!

Du bist eingeladen, mit Deinem Innersten, Deinem Herzen, diesem Gott zu vertrauen. Egal, ob Du ein starkes und gesundes oder ein schwaches und krankes Herz hast, kannst Du Dich auf eine Herzensbeziehung mit Gott einlassen. Ihm zu dienen heißt, seine Werte zu bezeugen und zu leben und sich von ihm inspirieren zu lassen. Daraus erwachsen Taten der Liebe. Taten der Liebe für ein gleichwertiges Miteinander, für einen nachhaltigen Umgang mit unserer Natur und ein erfülltes Leben. 

Meerane bebt im Partyfieber – Das SaSemi 2019

Ein bunter Zusammenschluss jugendlicher Kreativitätsbegeisterter feierte letzte Woche etwas ganz besonderes. Der Februar 2019 stand im verschlafenen Städtchen Meerane ganz im Zeichen der ananas comosus, gemeinhin auch als Ananas bekannt.
Unter dem Motto „Party like an Ananas" trug sich im dreißigsten Geburtsjahr von TEN SING Sachsen wieder einmal das berühmt-berüchtigte Sachsenseminar zu. Knapp 50 feierwütige Teilnehmer verbrachten eine Woche damit, in den verschiedensten Workshops hinsichtlich Musikalität, Drama, Hüftschwung und vielem mehr die nötigen Parameter zu erlernen, um eine Abschlussshow der Superlative hinzulegen. Doch bevor es zu dieser kam, wurde neben der fachlichen Know-How-Vermittlung auch für genug Ausgleich gesorgt. Ganz vorne mit von der Partie: Analars und Flamirko. Zwei Gestalten, die verschiedener nicht sein konnten, versuchten über die gesamte Zeit hinweg, den Heranwachsenden ihren „way of partying" näherzubringen. Sichtlichen Unspaß propagierte Flamirko, welcher unter strengen Buhrufen das Feld gegenüber Sonnenscheinchen und Stimmungskanone Analars räumen musste. So kam man – ob bei der Jagd nach Mister X, ähm, Mister A durch Meerane, oder beim geistlichen Input, als Wasser zu Wein wurde, oder beim Erleben der womöglich ersten Feiererfahrungen mit Just Dance und dem beliebten Partykracher „Mehlschneiden" – wohl sehr schwer um die phänomenale Stimmung herum.

Diese wurde 1:1 gebündelt und am vergangenen Donnerstag auf der Bühne entladen. Wenn dir ein riesiger Chor „Don't stop me now" entgegenschallt, du bei den aufwendigen Theaterszenen lachen aber auch nachdenken musst und wenn du auch jetzt noch immer Glitzer im Haar hast, dann muss es eine gute Show gewesen sein. Die besten Fernsehserien schreibt immer noch das Leben, sagt man ja bekanntlich …


Doch dies war nur der erste Streich! Das Sachsenseminar war gerade mal die „Aufwärmphase", möchte man sagen, denn wem das noch nicht gereicht hat, der darf sich auf das HELIO freuen – das TEN SING Sachsen Festival, vom 30. Mai bis 2. Juni in Coswig! Lasst uns dort die bestehenden und die künftigen 30 Jahre der TS-Arbeit feierlich zelebrieren!

Vielen Dank an die Sparkasse Chemnitz, die uns bei diesem Seminar unterstützt hat.

von Florian Vogel

Gebetsweg – Vorsicht KREUZung!

Ein kleiner Pilgerweg vom 26. Mai – 16. Juni im BRUNNEN e.V.

Auch über HIMMELFAHRT und PFINGSTEN

Sie haben Zeit für sich, den Sommer auf besondere Weise zu genießen, zum Entspannen, Zeit zum Beten, auf Gott zu hören.
Sie gehen in aller Ruhe einen ausgeschilderten Weg mitten durch die Natur. Unterwegs treffen Sie auf einzelne Impulse, die helfen, zur Ruhe zu finden, die Gedanken zu ordnen, innerlich bei Gott anzukommen und ihm zu begegnen.

Wer sich so richtig schön Zeit nehmen kann empfehlen wir die große Runde: 4-6 Stunden
die kürzere Runde für den Feierabend: 2-3 Stunden

Wir freuen uns, Sie bei uns im BRUNNEN begrüßen zu dürfen.

Angebot für Einzelpersonen: ein Gespräch zur Auswertung, Kaffeetrinken/Lunchpaket

Angebot für Gruppen: gemeinsame Auswertung, Kaffeetrinken/Lunchpaket

Kosten pro Person: 15 € (incl. Einführung, Begleitheft, Kaffeetrinken), 5€ Lunchpaket

Start: BRUNNEN e.V., Dorfstr. 129, Niederalbertsdorf
Wir haben unterschiedliche Startzeiten. Melden Sie sich zu Ihrem Wunschtermin inkl. Uhrzeit online unter:

https://www.brunnen-gemeinschaft.de/seminare-angebote/gebetsweg-1/anmeldung oder telefonisch unter: 036608 6591-0 

Mir geht´s doch gut!

Monatsspruch Februar 2019:

Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.Römer 8,18

Mir geht es gut. Oftmals denken nicht nur andere, dass es mir manchmal möglicherweise zu gut geht. Da stelle ich fest, dass ich alles habe, was ich mir immer erträumte. Voller Dankbarkeit kann ich auf mein Leben schauen und feststellen, dass ich nie hungrig oder nackt durch die Gegend laufen musste, oder wegen meines Glaubens eingesperrt wurde oder mir schlimmeres widerfahren ist. Von daher ist der Monatsspruch von meinem Kopf aus ganz einfach. „Haltet durch, es kommt noch was viel besseres." So klingt es für mich:
Eine Ermutigung in Zeiten von wahrhaften Durststrecken.
Ein Fokussieren auf den Heilbringenden, dessen Heil ich gerade nicht erfahre.
Ein Vertrauen auf den Frieden, der höher ist als alle Vernunft, obwohl es um mich keinen Frieden gibt.

Das ist ein Bibeltext, den ich von der Lebenswirklichkeit sofort mit meinen Glaubensgeschwistern in anderen Gegenden, meist außerhalb Europas, in Verbindung bringe. Von denen ich nur über Organisationen wie Open Doors erfahre. Von daher möchte ich dich heute ermutigen, für unsere Glaubensgeschwister zu beten, die in dieser Zeit leiden. Damit sie die Hoffnung nicht aufgeben und die Herrlichkeit erfahren können, die Jesus für uns bereithält. 

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