Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?
Manchmal möchte man das gerade wirklich fragen. Morgens sieht der Himmel vielversprechend aus, mittags kommt Regen, nachmittags Wind, dazwischen vielleicht ein bisschen Sonne. Aprilwetter mitten im Sommer. Und jede Planung wird zur kleinen Herausforderung.
Man packt Regenjacke und Sonnencreme ein. Man plant draußen und braucht plötzlich einen Plan B. Man schaut in die Wetter-App und merkt: Verlässlich ist heute vor allem, dass sich alles ändern kann.
Vielleicht ist das Wetter gerade ein gutes Bild für unser Leben. Auch da ist nicht immer alles stabil, klar und sonnig. Gerade noch war alles überschaubar – und plötzlich muss umgeplant, neu gedacht oder improvisiert werden. In der Bibel heißt es:
Vielleicht ist das Wetter gerade ein gutes Bild für unser Leben. Auch da ist nicht immer alles stabil, klar und sonnig. Gerade noch war alles überschaubar – und plötzlich muss umgeplant, neu gedacht oder improvisiert werden. In der Bibel heißt es:
Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.
Prediger 3,1
Dieser Vers nimmt uns nicht die Unsicherheit. Aber er erinnert daran: Nicht jede Zeit ist gleich. Nicht jeder Tag muss Sommer sein. Es gibt Zeiten zum Planen und Zeiten zum Umplanen. Zeiten voller Leichtigkeit und Zeiten, in denen wir Geduld brauchen. Und mitten hinein sagt Jesus:
Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
Matthäus 28,20
Alle Tage. Nicht nur die sonnigen. Nicht nur die gut geplanten. Nicht nur die, an denen alles gelingt.
Auch die Regentage. Auch die chaotischen Tage. Auch die Tage, an denen man zum dritten Mal etwas neu sortieren muss.
Vielleicht liegt darin eine große Entlastung: Wir müssen nicht auf perfekte Bedingungen warten, um zu vertrauen. Gott ist nicht erst da, wenn endlich alles stabil, schön und sommerlich ist. Er geht mit – gerade auch durch wechselhafte Zeiten.
Und vielleicht darf uns das gelassener machen. Wir dürfen planen, uns Mühe geben und Verantwortung übernehmen. Aber wir dürfen auch loslassen, wenn nicht alles in unserer Hand liegt.
Denn Wachstum geschieht nicht nur bei Sonnenschein. Manchmal braucht es auch Regen. Und manchmal entdecken wir gerade im Wechselhaften neu, worauf wirklich Verlass ist.
Gott ist da. Bei jedem Wetter. Alle Tage.
Auch die Regentage. Auch die chaotischen Tage. Auch die Tage, an denen man zum dritten Mal etwas neu sortieren muss.
Vielleicht liegt darin eine große Entlastung: Wir müssen nicht auf perfekte Bedingungen warten, um zu vertrauen. Gott ist nicht erst da, wenn endlich alles stabil, schön und sommerlich ist. Er geht mit – gerade auch durch wechselhafte Zeiten.
Und vielleicht darf uns das gelassener machen. Wir dürfen planen, uns Mühe geben und Verantwortung übernehmen. Aber wir dürfen auch loslassen, wenn nicht alles in unserer Hand liegt.
Denn Wachstum geschieht nicht nur bei Sonnenschein. Manchmal braucht es auch Regen. Und manchmal entdecken wir gerade im Wechselhaften neu, worauf wirklich Verlass ist.
Gott ist da. Bei jedem Wetter. Alle Tage.
