Love is in the air!
Der Februar steht an. Mit seinen 28 Tagen wirkt er wie das Stiefkind des Jahres – und doch hält er viel für uns bereit: Winterferien, Fasching, den Beginn der Fastenzeit und den Valentinstag.
Ich bin ehrlich: Mit Letzterem konnte ich bisher nicht viel anfangen. In meiner Familie wurde dieser Tag nie gefeiert, und so richtig kenne ich ihn nur aus kitschigen amerikanischen Liebesfilmen. Doch bei der Vorbereitung auf diese Andacht für den Monat kam er mir immer wieder in den Sinn. Nicht, weil ich hoffe, dass mein Verlobter mich in diesem Jahr mit Geschenken überhäuft, sondern weil mich dieser Tag an die großartigste Liebesgeschichte erinnert.
Sie beginnt in einem wunderschönen Garten – mit Frieden. Sie enthält Verrat, Schmerz und Tränen. Auch ein süßes Baby kommt vor. Und ein Held. Ein Retter, der die Geliebte beschützt und erlöst – und sich dabei selbst opfert.
"Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er den einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe." Johannes 3,16
Der schönste und größte Liebesbeweis kommt nicht von Menschen. Er kommt von Gott selbst. Seine Liebe zu dir braucht keine Kompromisse, kein Verstellen, kein Ausdiskutieren. Gottes Liebe zu uns ist rein und bedingungslos. Du musst dafür nichts leisten. Egal, wie mies du Gott behandelst – seine Liebe zu dir wird nicht weniger. Das soll kein Freifahrtschein sein, sondern ist einfach ein Fakt. Er ist schon für dich gestorben, bevor du dich überhaupt für eine Beziehung mit ihm entscheiden konntest.
Kannst du das hören und annehmen? Einfach nur sein – in seiner Liebe. Nicht davor weglaufen, nicht dafür arbeiten – sie einfach annehmen.
Vielleicht ist das ja deine Challenge für den Valentinstag 2026: das Geschenk Gottes – den Tod Jesu – einfach anzunehmen und dich geliebt zu wissen.