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Neues aus dem CVJM Sachsen

Es ist für dich gesorgt – wirklich.

Manchmal sind Texte aus der Bibel gar nicht so kompliziert. Wir können klar lesen, was zu tun ist. So auch beim Monatsspruch für den Juli.

Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott!

Philipper 4,6

Eigentlich beantwortet dieser Vers alle Fragen gleich selbst. Soll ich mir wirklich um nichts Sorgen machen? – Ja, wirklich um nichts!

Muss ich eine Bedingung erfüllen, um meine Sorgen vor Gott zu bringen? – Nein, du kannst in jeder Lage kommen!

Wie soll ich meine Sorgen vor Gott bringen? – Betend, flehend und mit Dankbarkeit!

Doch so einfach ist es dann doch nicht. Klar, es gibt rationale Antworten, und es könnte so unfassbar leicht sein – doch oft ist es eben nicht so. Kopf gegen Herz. Wir verstehen es, und doch zeigt unser Gefühl, unser Verhalten, etwas anderes.

Daher möchte ich euch einmal mit in meinen Garten nehmen. In meinem kleinen Gartenbereich wachsen ganz verschiedene Sachen: Tomaten, Erdbeeren, eine Sonnenblume, ein kleines Stück Bienenwiese, verschiedene Kräuter und noch einiges mehr. Im Grunde brauchen alle Pflanzen dasselbe: Wasser, Sonne, Nährstoffe. Doch ein (Klein-)Gärtner weiß, dass jede Pflanze für sich besonders ist. Manche Pflanzen brauchen nur indirektes Sonnenlicht, andere benötigen speziellen Dünger.

Nehmen wir zum Beispiel meine Tomatenpflanzen. Diese brauchen eine Rankhilfe. Und je nachdem, wie der Boden ist, auch speziellen Tomatendünger. Sie müssen ausgegeizt werden. Ihre Blätter sollten kein Wasser abbekommen, und ihre Wurzeln benötigen einiges an Wasser.

Um nichts davon kümmert sie sich selbst. Weder um Dünger noch um ausreichend – aber nicht zu viel – Sonne. Und auch wenn ich es mir wünschen würde: Gegossen haben sie sich auch noch nie selbst. Die Pflanzen sorgen sich um nichts. Sie ist in der Abhängigkeit von ihrem Gärtner.

Und so ist es doch auch bei uns. Alles, was wir tun können, ist, unsere Wurzeln auszubilden. Sie auszustrecken nach unserem Versorger. Nicht nur mit unserem Verstand. "Sorgt euch um nichts ..." – da reicht kein einfaches "Ja und Amen" dazu. Das muss tiefer gehen.

Es gibt in dieser Welt vieles, was Sorge verdient hätte. Es ist ja nicht so, dass wir unbeschwert durch die Gegend hüpfen, weil bei uns alles toll ist.

Doch wir sollen die Sorge nicht tragen. Du sollst die Sorge nicht tragen. Nicht, weil es nichts gäbe, worum man sich Sorgen machen könnte. Sondern vielmehr, weil wir einen Gott haben, der sich schon darum sorgt. Einen Gott, der diese Last tragen kann – anders als unser Herz.

Du darfst in der Abhängigkeit deines Gottes stehen und wachsen. Du darfst einfach eine Tomatenpflanze sein und deine Wurzeln im Beten und Flehen mit Dank ausstrecken. Weil für dich schon gesorgt ist. 

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