Streifzug hinter die Kulissen II

von Saskia Kaul

„Dabei werde ich euch aller zwei Tage ein wenig von meinen Erlebnissen und Eindrücken berichten…“

Tja… erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Die letzten Tage waren so erlebnisreich, dass ich gar nicht richtig zum Schreiben gekommen bin. Wir waren auch fast die ganze Zeit unterwegs, sodass ich es eh nicht hätte posten können. Deshalb jetzt mal ein etwas verspäteter Post, in dem ich dafür aber mehr zu erzählen habe.

Am Freitagvormittag haben wir noch einiges vorbereitet, ich habe meine erste Essenskalkulation aufgestellt (kleiner Spoiler: viel zu viel) und wir waren das kalkulierte Essen dann natürlich auch einkaufen. Abends sind wir dann nach Augustusburg gefahren, wo Hardl von der ansässigen JG eingeladen worden war, einen kleinen Themenimpuls zu halten. Vorher wurden wir jedoch noch mit den drei Standardfragen für „Neuankömmlinge“ konfrontiert: Nutella mit oder ohne Butter? Wie viele bist du und warum? Wie schön findest du deinen Bauchnabel auf einer Skala von 1-10? Es war eine sehr lustige und sympathische Runde und wir sind nach dem Impuls gerne noch ein wenig länger geblieben.

Matthias Kaden

Am nächsten Tag ging es dann auch wieder sehr früh los, denn es ging nach Dresden zum TEN SING Hauptleiterseminar. Dort durfte ich den Einstieg mit einer Andacht geben, der ein Jahresrückblick folgte. Der diesjährige Referent war Matthias Kaden, leitender Referent des CVJM Sachsen, der uns einige sehr interessante Dinge über Prinzipien guter Leiterschaft erzählte. Dabei hatte ich auch wieder mal die Möglichkeit, darüber nachzudenken, wo ich eigentlich stehe, wo ich hinwill und wie ich den Weg dazwischen bewältigen kann.

EULE erklärt den TEN SING Förderverein

Zwischendrin hat uns Eule besucht und uns den echt sehr coolen TEN SING Förderverein vorgestellt. Außerdem hatten die TEN SING Gruppen auch Zeit, sich untereinander und mit dem AK über momentane Probleme und Ziele ihrer Ortsgruppen und Anregungen für die folgenden Jahre, auszutauschen.

Gestern war Hardl eingeladen, einen Gottesdienst in Jahnsdorf zu halten. Dieser war Abschluss einer Bibelwoche und drehte sich um das Thema Auferstehung. Der Gottesdienst war ein bisschen anders aufgebaut als normale Gottesdienste, denn die Gemeinde sollte sich nach dem Lesen des Textes in kleinen Gruppen austauschen und am Ende gab es die Möglichkeit, eine Aussage mit den Anderen zu teilen oder eine Frage zu stellen, die entweder Hardl oder auch die anderen Gemeindeglieder beantworten konnten. Bei dieser anschließenden Austauschrunde kamen wirklich interessante und für mich neue Blickwinkel zutage, die mich selbst wieder neu nachdenken ließen. Danach hat Hardl noch einmal zusammengefasst, was ihm bei dem Text wichtig geworden war. Ich finde diese Art des Dialogs im Gottesdienst sehr sehr spannend, weil man sich so nicht einfach nur von vorne berieseln lassen kann, sondern dazu angehalten wird, selbst aktiv über die Bibel nachzudenken. Nach dem Gottesdienst hatten wir wohlverdienten Feierabend.

Was heute so passiert, erzähle ich euch morgen… bestimmt… hoffentlich… vielleicht.