Ein Lied auf den Lippen

nachgedacht zum Monatsspruch Juni 2016

Mit einem Lied auf den Lippen trifft man mich,

…wenn ich im Auto etwas Grooviges im Radio höre.

…wenn ich besonders gute Laune habe und einen Ohrwurm.

…wenn mich in der Gemeinde der Lobpreis mitreißt.

…weil Putzen und Aufräumen dadurch viel leichter gehen.

Ein Lied kommt mir aber auch auf die Lippen oder zumindest in Gedanken, wenn ich nachts hochschrecke und von Alpträumen geplagt nach etwas Positivem suche, an das ich mich erinnere. Dann kommen mir Zeilen in den Sinn, die ich mal gelernt habe, ein Gebet oder  eben auch alte christliche Kinderlieder.

Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen. Franz von Assisi

Lieder und Musik sind oft Ausdruck der Seele. Wir singen, weil wir gut gelaunt sind. Wir fühlen uns verstanden, weil ein Liedtext und die Melodie genau unser Leben treffen und unsere Gefühle ansprechen. Wir erfreuen uns an unserem Leben und es fällt uns leicht, Gott zu danken und ihn zu loben.

Meine Stärke und mein Lied ist der Herr, er ist für mich zum Retter geworden. 2. Mose 15,2

Der Herr ist mein Lied. Israel stimmt ein Loblied an, weil ihnen danach zumute war. Die Israeliten loben Gott, weil er sie aus der Knechtschaft befreit hat. In diesen Momenten fühlt es sich großartig an zu diesem Gott zu gehören.

Lied AusschnittGott gibt aber nicht nur die Freude (danach), sondern auch Stärke und Kraft, eine schwierige Lebenssituation, eine Krise, eine schwere Zeit durchzustehen. Menschen, die im Nachhinein sagen, Gott hat sie hindurch getragen, wissen, was es bedeutet, dass sie überwunden haben und dabei nicht allein waren. Das macht nicht alle ihre Gefühle für diese Situation rosarot, aber das Wissen um das Durchtragen, macht sie dankbar.

Gott ist meine Stärke, auf den will ich vertrauen, Gott hat mir geholfen. Ihm will ich danken, vielleicht eben auch mit einem Lied.

Also: sing mal wieder!

Über Lydia Schädlich

Als Referentin im CVJM Sachsen bin ich vor allem für die Bereiche FSJ und Jugendsozialarbeit unterwegs. Junge Menschen auf einem sehr prägenden Stück Lebensweg zu begleiten, zu beraten, sie zu fördern und herauszufordern, ist mein Herzensanliegen für diese Arbeit. Mir ist es wichtig, Menschen als ganzheitliche Geschöpfe Gottes zu sehen, ihnen in ihrer aktuellen Lebenssituation zu begegnen, ihre Ressourcen und Begabungen zu erkennen und zu fördern. In der Jugendsozialarbeit möchte ich Haupt- und Ehrenamtliche in dieser Arbeit unterstützen und ein offenes Ohr für ihre Anliegen haben. Ich freue mich, dass wir als Christen im CVJM gemeinsam unterwegs sind, um in dieser Welt an verschiedenen Stellen Licht zu sein.

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