FSJ-REVIEW #3

Und dann war er auch schon da der Donnerstag. Nach dem Frühstück durften wir gespannt einer spannenden Lebensgeschichte lauschen, welche den einen oder anderen sogar fast zu Tränen rührte. Das war eine Theo-Werkstatt der anderen Art, welche uns sprachlos machte und einiges lernen und begreifen ließ. Den Nachmittag konnten wir gestalten wie wir wollten, denn jeder hatte in einer gewissen Art und Weise etwas für den Abschlussabend vorzubereiten. So konnten wir auch am Donnerstag erneut zurückblicken auf unsere Seminare. Berlin war das längste der 4 Seminare, also gab es davon auch am meisten zu erzählen:

WP_20160413_009„Und da wärn wir schon dabei.DSC_0028(1)

Größer, länger, voller-Seminar Nummer 3!

Mit einer zweiten Seminargruppe haben wir 10 Tage in Berlin-Kaulsdorf verbracht

Und ich würd sagen: die Stimmung noch viel besser als gedacht!“

Ja Berlin war ein sehr besonderes Seminar. Schon der Gedanke, dass ca. 45 FSJler aus allen Ecken uns Enden Deutschlands 10 Tage unter einem Dach verbringen müssen, lässt einen grübeln, ob das gut geht. Aber wir sind der lebende Beweis dafür, dass sowas funktioniert und sogar viel Spaß und Freude bereitet.

Unter anderem standen Politik und Geschichte im Mittelpunkt des Seminars weshalb wir Berlin auf unterschiedlichste Art und Weise erlebt haben. Dieses Seminar hat auf jeden Fall Spuren hinterlassen, denn auch neue Freundschaften wurden geschlossen und schon bald fühlten wir uns auch als eine einheitliche Gruppe, als würde man sich schon längere Zeit kennen. Schnell ist man ins Gespräch mit anderen FSJlern gekommen und für jeden FSJ-Bereich gab es Personen, mit denen man sich austauschen und Tipps geben konnte.

Die Theo-Werkstätten zum Thema 10 Gebote ließen viel Zeit um tiefgründige Gespräche zu führen und so wuchsen wir schnell über uns hinaus. Umso schwerer viel uns dann der Abschied mit dem Gedanken „werden wird uns jemals wiedersehen?“ Die 10 Tage waren viel zu schnell vorbei aber trotzdem haben sie uns die Möglichkeit gegeben, Dinge zu begreifen und zu verstehen, nachzufragen, neue Freunde kennenzulernen und Erlebnisse zu haben, an die man sich auch noch in 20 Jahren erinnern wird.

Es war einfach super!

Text:Ellen Riedel,CVJM Sachsen; Poetry-Slam:Ronja Unold, CVJM-Kiel