„Friede diesem Haus“

Monatsspruch Februar:
„Wenn ihr in ein Haus kommt, sprecht zuerst: Friede sei diesem Hause!“ Lukas 10,5

Wie geht es uns, wenn wir nach Hause kommen, welche Gedanken bewegen uns? Manchmal tragen wir noch Sorgen vom erlebten Ärger, von Demütigung oder sogar Mobbing mit uns herum. Oder vielleicht freuen wir uns auf unsere Familie, unseren Partner und wir kommen nun mit Vorfreude und der Erwartung einer guten Tasse Kaffee oder eines Gespräches nach Hause.
In unserem Monatsspruch ermutigt Jesus seine Jünger folgendermaßen ein Haus zu betreten: „Wenn ihr in ein Haus kommt, sprecht zuerst: Friede sei diesem Hause!“

Dieser Gruß gefällt mir. Friede, Schalom – der allumfassende Friede an Leib, Seele und Geist, er begleite dich und erfülle auch dein Zuhause.
Wir hören in unseren Seelsorgegesprächen immer wieder von Menschen, die sich nach Frieden sehnen. Ja, es herrscht ein große Sehnsucht danach. Wenn Menschen Jesus in ihr Herz eingeladen, können sie diesen Frieden erleben. Diesen großen Schatz sollten wir nicht mehr missen.
Vielleicht möchtest du einen Moment innehalten und Gott für diesen Frieden in deinem Herzen Danke sagen oder ihn darum bitten.

„Friede/Schalom“ – (Auszüge aus F. Rieneckers Lexikon zur Bibel)

  • Schalom – Wohlbefinden, äußeres und geistliches Gedeihen
  • Schalom – das Moment der Ruhe, des Wohlbefindens
  • Schalom ist auch ein Begriff der Beziehung, er bezeichnet das gute Verhältnis zwischen verschiedenen Personen.
  • Friede als Wohlstand wie als gutes Verhältnis zwischen den Menschen kann der Einzelne von sich aus nicht schaffen. Friede ist keine immanente Möglichkeit des Menschen, sondern vielmehr Gabe, Geschenk aus dem Transzendenten.
  • Friede als Gabe Gottes wünscht man dem Freunde, überhaupt jedem, mit dem man es gut meint.
  • Besonders wichtig ist das Friede-Verhältnis Gottes den Menschen gegenüber. Der ursprüngliche Friede ist durch die Sünde der Menschen zerstört. Immer wieder will Gott durch seine Vergebung das ursprüngliche Verhältnis herstellen. Gott will Vergebung und darum Friede. Friede und Vergebung entsprechen einander. Deswegen hat Gott seinen Sohn auf die Erde gesandt. Der starb und ist auferstanden, um Frieden zwischen Gott und Menschen wiederherzustellen. Die Feindschaft zwischen Gott und Mensch ist durch den Friedensbringer beendet. Deshalb können und dürfen wir Frieden erleben und anderen weitergeben.

Wie möchte ich reagieren, wenn ich wieder in ein Haus eintrete, zur Arbeit oder in die Schule gehe, zum Nachbarn, zu Freunden, in den CVJM? 

Ich bin begeistert darüber, dass wir Gottes allumfassenden Frieden mitbringen können in unserem Herzen und damit andere berühren dürfen. Ein Liedtext fasst diese Gedanken gut zusammen:

Friede mit euch, Friede mit euch!
Mein Vater sandte mich, ich sende euch!
Der Friede des Herrn soll die Erde verwandeln;
wir rufen ihn aus, weil wir glauben und handeln,
denn Jesus sagt uns:
Friede mit euch, Friede mit euch!
Mein Vater sandte mich, ich sende euch!

(Text J. Jourdan, H.W. Scharnowski)

In diesem Sinn
Eure Sibylle Wilkening

Über Sibylle + Fritz Wilkening

Wir sind seit September 2005 beim CVJM Sachsen als Referenten für Ehe- und Familienarbeit angestellt, wohnen in Oelsnitz/Erzg. und genießen hier auch das schöne Erzgebirge. Es ist immer mehr zu spüren, dass Ehe- und Familienarbeit wichtig und gefragt ist, auch hier in Sachsen. Wir freuen uns auf Interessierte und Verbündete dafür und laden Euch herzlich zu den verschiedenen Angeboten, Freizeiten, Ehewochenenden etc. ein. Natürlich warten wir auch auf Einladung in Eure Vereine um von Euch zu hören und Dinge gemeinsam zu entwickeln. Wir selbst sind leicht zu begeistern von Bergen, wandern, lesen, werkeln, kurzum, gemeinsame Unternehmungen tun uns gut. Ihr seid herzlich eingeladen zu Kaffee oder Tee und nettem Austausch zum weiteren Kennenlernen.

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