Freiheit – endlich frei sein

Frei sein. Ungebunden sein. Für einige sind das Synonyme. Ohne feste Bindung durchs Leben gehen können. Freiheit wird oft damit in Verbindung gebracht, dass wir von etwas frei sind. Frei von Unterdrückung, frei von einer Last, frei von Krankheit. Viele sehnen sich danach. „Wenn es nur schon soweit wäre.“  Dabei wird oft übersehen, dass man ja auch für etwas frei sein kann. Wenn die Freiheit von Unterdrückung nicht darin mündet, dass ich sie auch für etwas einsetze, dann braucht es diese Ungebundenheit doch nicht.

"Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit." 2. Kor 3,17Nun: Ich bin frei. Frei von Sünde, frei von Schuld. Und das nicht, weil ich mich selbst befreit hätte, sondern weil ich befreit wurde. Allein lässt sich das nicht machen. Ich brauche dazu die feste Verbindung (und hier wird klar, was mit dem Bild gemeint ist) zu Jesus. Nur durch ihn finde ich Halt im Leben und kann frei sein.

Halt schafft Freiheit

Auch wenn das widersprüchlich klingt: Halt schafft Freiheit. Ich habe das in Bezug auf Jesus erlebt. Wenn ich mich durch seine Augen betrachte und ihn als Fokus in meinem Leben habe, dann muss ich mich nicht mehr selbst behaupten. Kommt noch oft genug vor, aber ich brauche das nicht, um zu wissen, wer ich bin. Ich bin in Christus. Meine Idendität ist keine Frage mehr, sondern eine Aussage. Und dadurch kann ich freier durch’s Leben gehen. „Frei von“ und „frei für“, frei für ein Leben mit ihm. (Meistens) frei von Angst, was Andere deswegen von mir denken könnten.

Gott gibt uns die Freiheit. Wir können uns frei für ihn entscheiden, oder es lassen. Aber er gibt uns die Zusage, dass wir wahre Freiheit bei ihm finden können. In seiner Gegenwart. Erfüllt von seinem Geist. „Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“ 2. Kor 3/17

Freiheit endet nicht dort, wo wir uns binden, sondern sie endet dort, wo wir bindungslos bleiben.

Über Sebastian Gerhardt

Nachdem ich in Thüringen aufgewachsen bin habe ich schon in Niedersachsen, Hessen und in Schleswig-Holstein gewohnt. Nun bin ich seit einigen Jahren in Sachsen. Als gelernter CVJM-Sekretär und studierter Sozialpädagoge bin ich mit dem Herzen bei der Sache, wenn Jugendliche begleitet werden sollen, ihren eigenen Weg zu finden.

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