Folkmusic, Sandstein und Kreuzchor

Wie passen Folkmusic, Sandstein und Kreuzchor zusammen?

Ein gefülltes Wochenende liegt hinter den 19 Teilnehmern des Aktiv-Wochenendes. Der Freundeskreis des CVJM Sachsen hatte in Verbindung mit dem 1. Mai zum verlängerten Wochenende wieder nach Dresden eingeladen. Schon der Freitagabend begann mit einem besonderen Konzert. Meine Lieblingsband aus der Region, Johnson Grass, hatte zum Abschiedskonzert eingeladen. Mit etwas Wehmut erklang ein letztes Mal Folkmusic vom Feinsten aus allen Jahren ihres Bestehens.

Abenteuerliche Sandsteingebilde

Die feuchte Wettervorhersage des nächsten Tages hinderte uns nicht, gleich nach dem Frühstück zu den Tyssaer Wänden aufzubrechen. Bizarr geformte Sandsteinfelsen mit den abenteuerlichsten Bezeichnungen luden zum Wandern ein, oder besser zum Spazieren. Die Unterforderung des Kreislaufes ließ deshalb genug Luft zum ausgiebigen Schwatzen miteinander, ein nicht zu verachtender Bestandteil des Wochenendes. Denn die meisten Teilnehmer kennen sich schon mehrere Jahre, manche auch Jahrzehnte, und freuen sich über Einsichten in das persönliche Ergehen. Eine Mittagsrast mit böhmischen Knödeln trug auch zum Wohlbefinden bei, während alte Rennautos mit Knattern und quietschenden Reifen vor der Sandsteinkulisse für etwas Rennfeeling sorgten. Der Spaziergang war schneller beendet als geplant. Deshalb zog es uns noch auf den Augustusberg bei Bad Gottleuba, wo auserlesene Torten für ein Kaffeetrinken der besonderen Klasse sorgten. Damit das Gesetz der Trägheit nicht zu sehr von uns Besitz ergriff, sorgte Sabine Kästel am Abend mit lustigen Bewegungsspielen für Jungscharatmosphäre und erhitzte Gemüter.

Ein gut gefüllter Sonntag

Der Sonntag hielt, was er versprach. Zauberhaftes Frühlingswetter überraschte uns nach dem trüben und kühlen Vortag. Schon der Fußmarsch zum Gottesdienst in die Kreuzkirche war ein Vergnügen und die Anwesenheit des Kreuzchores ebenso. Die nächsten Programmpunkte waren straff geplant. Nach dem Mittagessen brach eine kleine Gruppe von Fahrradfans per Zweirad nach Moritzburg auf. Die restlichen Teilnehmer zogen das Auto zur Anreise vor, bevor sie sich zu einer gemütlichen Wanderrunde durch die schöne Teichlandschaft auf den Weg machten. Man muss nicht lange raten, wer wohl mehr vom Frühlingswetter hatte. „Was für ein Duft!“ und „So eine schöne Radtour hatte ich lange nicht!“ beteuerten Klaus, Gisela und die anderen Radfahrer bei der Fahrt durch den Lößnitzgrund und rings um das Schloss Moritzburg.  Eine kleine Kaffeepause in der „Abspanne“ beim Leuchtturm vereinte die beiden Gruppen für kurze Zeit. Doch das Abendprogramm erforderte pünktliche Rückkehr und ließ uns bald wieder aufbrechen. Für den Abend war ein Besuch der Landesbühnen Sachsen geplant. „In Gottes eigenem Land“ hieß das Schauspiel nach einem Roman von Eberhard Görner und handelte von den ersten lutherischen Gemeinden im Amerika des 18. Jahrhunderts.

„Danket dem Herrn“

Der letzte Vormittag war dann dem gemeinsamen Bibelgespräch vorbehalten.  Die Worte des Osterpsalms 118 gaben uns zahlreiche Anstöße der Ermutigung und Vergewisserung für unseren Alltagsglauben mit.  Der erste und letzte Vers des Psalms „Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich“  kann auch gern als Fazit über diesem schönen Wochenende stehen.

Über Thomas Richter

geboren 1960 mitten in Sachsen, verheiratet mit der besten Ehefrau der Welt, vier erwachsene Kinder. Seit 1990 bin ich im CVJM Sachsen für Technik und Layout zuständig. Mein Arbeitsgebiet verändert sich ständig, dadurch wird es nicht langweilig :-) Die Möglichkeiten des Internets für unseren lebendigen Gott zu nutzen, macht mir besonders Freude.

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