Es ist aber der Glaube

Der Monatsspruch für Mai 2018 steht in Hebräer 11,1 und lautet:

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“

„Was macht deine Gotteskindschaft?“

Mit dieser Frage begann eine E-Mail, die ich vor einiger Zeit von einem Freund bekam. Gute Frage, dachte ich und habe versucht, eine ehrliche Antwort zu finden. Die Frage wurde mir in dem Wissen gestellt, dass „Glaube“ keine statische Sache ist, keine Überzeugung, die ich einmal übernehme. Glaube ist eine gelebte Beziehung, die unterschiedliche Zeiten kennt. „Feste Zuversicht“ und „Nichtzweifeln“ beschreiben dabei nicht immer meine Wirklichkeit. Ich bin dankbar, dass im Team von Jesus auch Platz war für einen Thomas, den seine Zweifel herausforderten. Auch mit Petrus konnte Jesus etwas anfangen, der nicht nur die Sternstunden kannte („Du bist der Christus!“), sondern im nächsten Moment seine Beziehung zu ihm leugnete.

Ich bin deshalb froh, dass im Hebräerbrief von Jesus gesprochen wird, als „dem Anfänger und Vollender des Glaubens“ (Hebäer 12,2), auch meines Glaubens. Ihm vertraue ich mich an mit aller Zuversicht und Hoffnung, aber auch der Angst und dem Zweifel, der manchmal in mir steckt. Gemeinsam mit dem Vater aus der Geschichte in Markus 9 möchte ich beten: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“

Über Matthias Kaden

Zu mir gehören meine Frau Daniela und unsere vier quicklebendigen Kinder. Meine Leidenschaft ist Menschen in Verbindung mit Jesus zu bringen und sie dabei zu unterstützen, ihr Potenzial zu entdecken und einzusetzen. Zuhören, wertschätzen und von Gott und der Bibel her ermutigen & herausfordern ist mir wichtig bei dem was ich tue.

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