Du siehst mich – der CVJM beim Kirchentag in Leipzig

Als ich heute vom Kirchentag nach Hause kam, fragte mich mein Mann, wie es denn in Berlin gewesen sei. „Berlin? Ich war doch in Leipzig.“ „Wie – in Leipzig ist auch Kirchentag?“ „Ja, in Leipzig ist auch Kirchentag!“

Und die CVJMer waren mitten drin! An zwei der drei Veranstaltungsorte, die ganz spezifisch für das junge Volk von einer sehr engagierten Projektgruppe gestaltet wurden, zeigte der CVJM sein Gesicht. An der Propsteikirche lockte der CVJM mit einem Fahrradgenerator. Einmal kräftig in die Pedale getreten und schon füllte sich z.B. der Akku eines Handys. Diverses Zirkusmaterial lud zum Experimentieren ein. Außerdem bot der Pavillon eine schöne Möglichkeit, um mit Passanten über das eine oder andere CVJM-Angebot und was der CVJM überhaupt ist, ins Gespräch zu kommen.

Für gute Stimmung sorgte das TEN SING Sachsenprojekt, die im Café Kult (tour) der Ev. Jugend auftraten und später mangels Gästen die öffentlichen Plätze der Stadt aufsuchten. Im Clarapark ging es sportlich zu: dort gab es eine Slackline, Jugger und diverse Spaßgeräte.

Der ersehnte Zustrom blieb trotz schönstem Wetter verhalten. Dennoch fand ich es sehr schön, auf dem Kirchentag eine Anlaufstelle für Interessierte und CVJMer aus der Republik zu haben.  Nebenschauplatz von Berlin zu sein, ist zum Kirchentag ein herausforderndes Los. Dennoch war ich berührt von den christlichen Klängen und Disputen in der überaus säkularisierten Stadt Leipzig.

Über Maren Schob

Im CVJM ist mein Fokus auf die Mitarbeiter gerichtet. Ich möchte gerne dazu beitragen, dass junge Menschen ihr Potential entfalten können und CVJMs Orte sind, wo Glaube wachsen und Gottes Liebe sichtbar wird. Das nötige Handwerkszeug habe ich in vielfältiger ehren- und hauptamtlicher Arbeit, meiner Ausbildung beim CVJM in Kassel und der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit in Dresden erlernt. Als Familie leben wir gerne in Dresden und genießen unsere Freizeit im Grünen und in der Begegnung mit anderen Menschen.

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