Bleibt in meiner Liebe!

Jesus Christus spricht: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Johannes 15,9

Vor gut zwei Wochen ging es in allen Werbeblättern um die Liebe. Es gab Geschenkverpackungen in großen und kleinen Herzformen. In der Zeitung warben Blumen – und Geschenkläden mit dem Tag der Liebe – dem Valentinstag.

Auch wir waren im Rahmen der Marriage – Week, der Woche für die Ehepaare und eben wegen des Valentinstages unterwegs. Liebe, jeder ersehnt sie für sich, sie gehört mit zu den Grundbedürfnissen des Menschen und deswegen ist es schön, wenn Paare diese miteinander feiern. Es tut immer gut, wenn uns jemand seiner Wertschätzung und Liebe versichert.

Genau hier setzt Jesus an, er spricht zu seinen Vertrauten und Nachfolgern in seiner wohl letzten Rede vor der Gefangennahme im Garten Gethsemane. Hier bekräftigt er ihnen Gottes Liebe für sie und so auch für Dich und mich. Von Jesus geliebt, angenommen und wertgeschätzt. Dies haben die Jünger in den drei Jahren erlebt. Egal ob sie die Dinge mal wieder nicht verstanden haben, sich über ihren Rang unterhielten, Jesu Liebe zu den Kindern nicht nachvollziehen konnten oder ihn verleugneten, Jesus stand weiterhin zu ihnen. ER liess seine Nachfolger nicht im Stich. ER nicht.

Was macht das mit mir und was bedeutet das für mich, wenn ich in der Liebe Jesu bleibe, wenn ich mich geliebt fühle? Dieses Wissen erfüllt einfach mein Herz, schenkt mir Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. Jesus liebt mich so sehr, dass er sogar sein Leben für mich gibt (Vers 13), damit ich die Nähe zu Gott wieder erleben kann. Lasst uns das wieder neu annehmen, dass der Schöpfer, der Allmächtige, mich und Dich liebt.

Im folgenden Vers erklärt Jesus, wie wir praktisch in seiner Liebe bleiben können. Er sagt: „Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe.“ Jesu Gebote halten – was kommt mir da in den Sinn, wenn ich über seine helfende Motivation für mein Leben nachdenke? …
Vielleicht denken wir an die 10 Gebote oder an Verse aus 1. Kor. 13 über die Liebe oder auch an andere herausfordernde Worte wie Römer 15,7: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.“ Oder Micha 6,8: „Es ist dir gesagt Mensch was gut ist, nämlich Gottes Wort halten, Liebe roemischerBrunnenüben und demütig sein vor deinem Gott.“ Diesen Michavers benennen wir auch gelegentlich bei Ehethemen. Er macht deutlich, was es mit Liebe auf sich hat. Liebe will immer wieder geübt und eingeübt werden. Sie kommt nicht einfach automatisch. Wenn ich mich von Gott geliebt weiß, in seinem Wort verwurzelt bin, wächst Kraft für die Liebe zu anderen.

In der Folge unseres Monatsspruches fordert uns Jesus dann in Vers 12 auf: „Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe.“ Beim Schreiben fällt mir das Bild vom Römischen Brunnen ein. Zuerst wird die oberste Schale gefüllt und von da aus fließt das Wasser weiter in die nächsten Schalen. Genauso wünsche ich uns das für unseren Alltag. Nehmen wir uns Zeit für unsere Jesusbeziehung, damit Gottes Liebe durch uns zu den Nächsten und Nächsten fließen kann.

In diesem Sinn, Eure Sibylle Wilkening

Über uns Sibylle + Fritz Wilkening

Wir sind seit September 2005 beim CVJM Sachsen als Referenten für Ehe- und Familienarbeit angestellt, wohnen in Oelsnitz/Erzg. und genießen hier auch das schöne Erzgebirge. Es ist immer mehr zu spüren, dass Ehe- und Familienarbeit wichtig und gefragt ist, auch hier in Sachsen. Wir freuen uns auf Interessierte und Verbündete dafür und laden Euch herzlich zu den verschiedenen Angeboten, Freizeiten, Ehewochenenden etc. ein. Natürlich warten wir auch auf Einladung in Eure Vereine um von Euch zu hören und Dinge gemeinsam zu entwickeln. Wir selbst sind leicht zu begeistern von Bergen, wandern, lesen, werkeln, kurzum, gemeinsame Unternehmungen tun uns gut. Ihr seid herzlich eingeladen zu Kaffee oder Tee und nettem Austausch zum weiteren Kennenlernen.

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